Alle Artikel von Mira Sigel

Warum wir radikalen Feminismus brauchen

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Es ist Tag 1 nach dem Frauentag 2017 und die Bilanz fällt vernichtend aus. Allerorten wurde an Frauenkämpfe gedacht, die Frauen selbst aber waren auffällig unsichtbar. Die Frau des kanadischen Premierministers fand, der Frauentag sei eine tolle Gelegenheit, die Männer hochleben zu lassen, die taz brachte es fertig, eine komplette Titelseite zum Thema Frauentag ohne das Wort „Frauen“ zu bringen, die Frankfurter Rundschau veröffentlichte heute einen Artikel, in dem es hieß „Menschsein bedeutet schwanger werden zu können. Menschsein bedeutet vergewaltigt werden zu können“ und auch ansonsten blieb es wie jedes Jahr bei den üblichen Lippenbekenntnissen und Nelken zum Frauentag. Ausnahme waren einige mutige Abolitionistinnen weltweit, die es – gegen erheblichen Widerstand – schafften, die Themen Prostitutions- und Pornokritik als feministische Themen zu verteidigen und in das öffentliche Bewusstsein zu bringen. Das Feministische Netzwerk, das sich als großes Bündnis Deutschlands zum Frauentag positioniert hatte, verwehrte es ohne Erklärung der einzigen feministischen Partei DIE FRAUEN Deutschlands, Teil des Bündnisses zu werden, hatte aber bei den Vertretern der Prostitutionslobby keinerlei Schwierigkeiten, diese aufzulisten. Was ist los im Feminismus, den doch alle gerade so dringend brauchen?

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Von Opfern, Tätern und Erlebenden: Liebe Mithu

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Liebe Mithu,

als dein Buch „Vergewaltigung“ erschien, las ich erst die Leseproben und dann das ganze Buch. Viele deiner Aussagen fand ich in ihrer akademischen Distanz zynisch, aber angesichts des aktuellen Trends im gesellschaftlich konformen Feminismus, der alles zu einer individuellen Erfahrung und Einstellungssache macht, eben auch nicht weiter verwunderlich. Als dann aber eine Zeitung nach der anderen und schließlich sogar der Deutschlandfunk nicht nur das Buch, sondern auch deine Vorschläge bei der taz belobten und als Wendepunkt in der Debatte zu Vergewaltigung beschrieben, war mir und vielen anderen klar, dass wir handeln müssen.

Du stehst in der Öffentlichkeit. Du wirst als Expertin zum Thema Vergewaltigung eingeladen und verdienst Geld an dieser Debatte. Du hast also zumindest eine moralische Verantwortung, der du, nicht nur meiner Einschätzung nach, nicht nachkommst, wenn du nicht mehr von Opfern und Tätern sprechen möchtest und anzweifelst, die meisten Täter sexueller Gewalt seien männlich. Natürlich kann man ganz viel dekonstruieren und von anderen Seiten beleuchten und genau das machen Kulturwissenschaftler auch. Wenn dann aber vor lauter Dekonstruktion am Ende nur das persönliche Erlebnis übrig bleibt und die gesellschaftlichen Strukturen völlig verschwinden, dann kann man das vielleicht im Zusammenhang mit einem Drogentrip machen, nicht aber bei einem Verbrechen, das jede dritte Frau in Europa betrifft, und dessen Täter so gut wie immer straffrei ausgehen.

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Das neue, alte Recht der Väter

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Unbemerkt von fast allen, die es nicht betrifft, findet in Deutschland eine bemerkenswerte Entwicklung statt, die das alte Recht der Väter neu installiert. Still und leise wird den veränderten Geschlechterrollen Rechnung getragen und werden alte männliche Privilegien durch die Hintertür neu bekräftigt. Patriarchat, das heißt nicht „Herrschaft der Männer“, sondern „Herrschaft der Väter“. Das Recht des Vaters an seinem Kind ist eine der Wurzeln weiblicher Unterdrückung, heute wie damals. Die Mittel seiner Ausübung mögen sich ändern, sein Anspruch aber bleibt bestehen.

Die drei Grundfesten patriarchaler Herrschaft: Recht am Besitz, Recht an der Frau, Recht am Kind

Sowohl Gerda Lerner, als auch Marilyn French und Mary Daly, genauso wie die matrifokale Forschung, bestimmen den Anfang patriarchaler Herrschaft etwa in das vierte Jahrtausend vor Christus, in den Übergang von Gartenbau/Jäger und Sammler in den Ackerbau und die Viehzucht und das Entstehen einer männlichen Kriegerklasse. Besitz wurde auf einmal wichtig, musste verteidigt und vor allem innerhalb der Familie weitergegeben werden. Jungfräulichkeit wurde zu einer Tugend erklärt, Untreue in der Ehe zu einem Verbrechen, auf das für die Frau nicht selten der Tod stand, ebenso wie auf den Kindermord. „Pater semper incertus est“ heißt es, der Vater ist immer ungewiss, bis zum Auftauchen der DNA-Test in jüngster Vergangenheit, also muss der Vater alle Hebel in Bewegung setzen, um sicher zu gehen, dass er seinen Besitz auch wirklich an die eigenen Nachkommen vererbt. Jungfräulichkeit und Treue sind zwei Schlüssel dazu, der dritte ist, dass die Kinder immer zur Familie des Vaters gehören, nie zu der der Frau. Diese drei Merkmale kennzeichnen alle patriarchalen Gesellschaften. Das Recht an der Frau wird von den Patriarchen zugewiesen, nicht jeder Mann hat Anspruch auf eine Frau, dieser wird wiederum von den meist älteren, mächtigen Männern zugewiesen, so dass sich Gefolgschaften und Treue herausbilden. Ein armer, statusloser Mann wird aus diesem Grund auch eher keine Frau finden, in früheren Zeiten war ihm das Heiraten sogar verboten. Frauen werden zu einer Ressource, um die und für die gekämpft wird und die im Zweifelsfall einfach gefangen genommen werden (der sogenannte „Frauenraub“ ist ein patriarchaler Begriff, der die Frau zur Sache erklärt).

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Unsere Störenfrieda des Monats: Lillian Hellman

By Lynn Gilbert (Own work) (CC BY-SA 4.0) http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0

Lillian Hellmann war Schriftstellerin, Journalistin, Aktivistin und Drehbuchautorin. Sie stammte aus einer deutsch-jüdischen Arbeiterfamilie. Lillian Hellman war eine der bedeutendsten Theaterschriftstellerinen der USA. Mutig und voller Gefühl beschrieb sie die Zustände ihrer Zeit. 1934 wurde das Theaterstück „The Children’s Hour“ uraufgeführt, in dem es um die lesbische Liebe zweier Lehrerinnen ging, ein großartiges Stück lesbischer Weltliteratur. Als Hollywood das Stück 1936mit Audrey Hepburn und James Garner verfilmte, traute es sich an das Thema nicht heran und machte daraus eine heterosexuelle Dreiecksbeziehung. Lillian galt als Rebellin, stolz, stur, widerständisch, kompromisslos.

„Unjust. How many times I’ve used that word, scolded myself with it. All I mean by it now is that I don’t have the final courage to say that I refuse to preside over violations against myself, and to hell with justice.“ (Lillian Hellman)

Mit 14 lief sie von zu Hause weg, mit 15 versetzte sie den Familienschmuck, um sich Bücher kaufen zu können. Sie heiratete den Schriftsteller Arthur Kober, von dem sie sich kurz darauf wieder scheiden ließ. Als Reporterin berichtete sie aus dem Spanischen Bürgerkrieg und begegnete Ernest Hemingway, mit dem sie einige Zeit verbrachte. Bis zu seinem Tod in den 1960er Jahren führte sie eine Beziehung mit dem Schriftsteller Dashiell Hammett. Lillian Hellman war eine Bürgerechtsaktivistin, ihrer Klage ist es zu verdanken, dass die Mitschnitte von Präsident Nixon als öffentlich galten.

„There are people who eat the earth and eat all the people on it like in the Bible with the locusts. And other people who stand around and watch them eat.“ (Lillian Hellman)

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Pornos sind Hassrede: Warum wir nicht länger wegschauen dürfen!

Vor kurzem hat Pornhub seine Statistiken für das Jahr 2016 veröffentlicht. 23 Milliarden Besucher hatte die Seite im vergangengen Jahr, 91 Milliarden Videos wurden angeschaut. Deutschland liegt mit seiner Nutzerdichte nur noch auf Platz 7, was zunächst erfreulich klingt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als blanker Hohn gegenüber den Opfern sexueller Gewalt: Auf Platz 1 der am häufigsten gesuchten „Pornostars“ (so nennt es Pornhub selbst) liegt Gina-Lisa Lohfink, die im vergangenen Jahr erst einen Prozess gegen zwei Männer verlor, die sie gegen ihren Willen beim Sex filmten und das Video hochluden. Gina-Lisa Lohfink zeigte die Männer wegen Vergewaltigung an, die beiden wurden nicht nur freigesprochen, sondern Gina-Lisa Lohfink wurde parallel dazu in einem demütigenden Prozess zu einer hohen Strafanzahlung wegen einer Falschbeschuldigung verurteilt.

Zu den weltweit am häufigsten gesuchten Suchbegriffen gehören „Teen“ – also Filme, in denen die Darstellerinnen absichtlich auf ein minderjähriges Aussehen getrimmt werden, „Step Sister“, in dem inzestuöser bis erzwungener Sex unter Geschwistern dargestellt wird, sowie „Japanese“ und „Ebony“. Die beiden letzten Kategorien zeigen DarstellerInnen entlang ihrer Hautfarbe an, japanische Frauen gelten als besonders unterwürfig, schwarze Frauen als „wild“ und werden dementsprechend „rau“ behandelt. Alles beim Alten also in der Pornowelt: Sie ist rassistisch und verharmlost sexuelle Gewalt. Die Kritik daran ist nicht neu.

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Frauen rufen am Frauentag weltweit zum Streik auf

Sie haben eine lange Tradition: Frauenstreiks. Bereits in der antiken Erzählung Lysistrata treten Frauen in den Sex- und Gebärstreik und veränderten so die Geschicke der Stadtstaaten Athen und Sparta. Im 19. Jahrhunderten streikten Frauen im Rahmen der Arbeitskämpfe wie 1893 in Wien, aber auch gegen zu hohe Butterpreise wie 1952 in Baden Württemberg. Frauenarbeit wird schlecht bezahlt und wenig anerkannt, daran haben auch fast 100 Jahre Frauenwahlrecht nichts ändern können – was liegt da näher, als mit einem Streik deutlich zu machen, dass ohne Frauen gar nichts geht – eine Methode mit langer Tradition:
1970 streikten Frauen in den USA für politische Rechte, die Gleichstellung der Frau, das Recht auf Abtreibung und gleiche Bezahlung. 20.000 Frauen protestierten in New York – kein Vergleich zum Protest der isländischen Frauen am 24. Oktober 1975: 90 Prozent der isländischen Frauen streikten an diesem Tag gegen ungerechte Bezahlung und Diskriminierung am Arbeitsplatz. Sie brachten das Land damit zum Stillstand: Väter mussten ihre Kinder mit zur Arbeit nehmen, Geschäfte blieben geschlossen, das öffentliche Leben kam zum Erliegen. Der Effekt war deutlich: Nur ein Jahr später wurde ein Gesetz erlassen, dass die Benachteiligung von Frauen am Arbeitsplatz verbot. 1991 streikten eine halbe Million Schweizer Frauen unter dem Motto: „Wenn frau es will, steht alles still“ gegen die anhaltende Benachteiligung von Frauen.

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„Wenn wir für jene am Rand der Gesellschaft eintreten, sind wir alle stärker“ – ein Interview mit Jessica vom Women’s March Heidelberg

Mira Sigel führte ein Interview mit einer Organisatorin des Women’s March in Heidelberg.
Vielen herzlichen Dank an Jessica und ihr Team für ihr Engagement und für das Interview.

Mira: Hallo Jessica, du und eine Gruppe anderer Frauen habt den Women’s March in Heidelberg organisiert. Kannst du uns mehr über die Frauen erzählen, die hinter dem Women’s March Heidelberg stecken?

Jessica: Hi Mira, der Heidelberger Women’s March wurde von ein einer Kerngruppe aus 8 Frauen organisiert. Wir haben uns zusammengefunden, nachdem ich einem Post veröffentlicht hatte, in dem ich Leute dazu aufrief, einen Marsch in einem Pantsuit Forum auf Facebook zu organisieren. Wir sind alle amerikanische Statatsbürgerinnen (mit Ausnahme einer binationalen Deutsch-Amerikanerin). Zusammengeschlossen haben wir uns, weil wir merkten, dass es notwendig ist, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen, nachdem wir diverse Organisationen vergeblich kontaktiert hatten. Keine von uns hatte Erfahrung darin, einen Marsch oder ein vergleichbares Event dieser Größe zu organisieren. Wir engagieren uns alle in verschiedener Weise im sozialen Aktivismus, haben aber noch nie so etwas Großes gestaltet. Wir haben alle unterschiedliche berufliche Hintergründe – Akademikerinnen, Geschäftsfrauen, sind in Elternschaft, Unternehmerinnen, Juristinnen, Übersetzerinnen und Lehrerinnen. Es gibt keine Hierarchien in unserer Gruppe, keine Anführerin oder Vorsitzende – wir alle arbeiten als Gleichberechtigte zusammen, indem jede ihre Stärken einbringt. Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich ein Team (aller Geschlechter) in vollkommener Einheit erlebe. Es gibt keine Konkurrenz, keine Streits, keine emotionalen Verletzungen, sondern absoluten Respekt und Unterstützung untereinander. Ich bin so glücklich darüber, dass ich eine solch unglaubliche Gruppe gefunden habe, mit der ich zusammen arbeite.

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Der Zuhälterstaat und die Sexindustrie – Kat Banyard: Pimp State

Buchcover "Pimp State" von Kate Banyard

Die Zahlen zur Sexindustrie sind erschreckend: 50 Prozent der Frauen landen bereits vor ihrem 18. Geburtstag in der Prostitution, über 50 Prozent werden von Freiern vergewaltigt und fast alle haben Missbrachserfahrungen und/oder sind drogenabhängig. Pornos werden immer gewalttätiger und extremer. Prostitution ist sexuelle Gewalt, Porno ist – und der Anteil steigt – zu großen Teilen gefilmte sexuelle Gewalt. Trotzdem wächst die Sexindustrie in jedem Jahr, verschleißt rücksichtslos tausende von jungen Frauen weltweit und erfreut sich einer zunehmenden „Akzeptanz“ in der Mitte der Gesellschaft. Wie ist das möglich? Genau dieser Frage geht die britische Feministin und Wissenschaftlerin Kat Banyard in ihrem Buch „Pimp State: Sex, Money and the Future of Equality“ nach, das bereits im Juni 2016 bei Faber & Faber erschien und leider bislang noch nicht in deutscher Übersetzung vorliegt. Trotzdem gilt es bereits jetzt als Status Quo Grundlagenwerk für alle, die sich mit den Zusammenhängen der Sexindustrie beschäftigen.

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Organisationen starten Kampagne #50shadesisabuse gegen neuen Kinofilm von Fifty Shades of Grey

50 Shades is Abuse - Kampagnen-Meme

50 Shades is Abuse - Kampagnen-Meme

#50shadesisabuse (#FiftyShadesistGewalt) #50dollarsnot50shades (#50Dollarsnicht50Shades) Eine weltweite Kampagne ruft auf zur Unterstützung von Frauenorganisationen als Protest gegen neuen Kinofilm von Fifty Shades of Grey auf

Washington, DC – Die Frauenrechtsorganisationen London Abused Women’s aus Kanada, Collective Shout aus Australien, Culture Reframed und das National Center on Sexual Exploitation (NCOSE) aus den USA, rufen gemeinsam mit dutzenden Gruppen erneut weltweit zum Kampf gegen die Normalisierung von sexueller und häuslicher Gewalt auf, die in den Büchern Fifty Shades of Grey und den gleichnamige Filmen betrieben wird  – der zweite Teil („50 shades darker“) kommt am 14. Februar 2017 in die Kinos. Die Webseite der Kampagne www.fiftyshadesisabuse.com zeigt auf, wie die Filme in Anlehnung an die Bücher von E.L. James die Normalisierung sexueller und häuslicher Gewalt bewirken. Verschiedene Möglichkeiten zum Protest wie Info- und Bildmaterial werden angeboten – aber auch die Gelegenheit zu Spenden von 50 Dollar oder weniger an Einrichtungen zum Schutz vor häuslicher Gewalt (deshalb das Hashtag #50Dollarnot50shades).

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Mira Sigel im Interview mit Radio Dreyeckland zur linken Vereinnahmung des Woman’s March

Unsere Autorin Mira Sigel hat Radio Dreyeckland ein Interview zur Vereinnahmung des Woman’s March durch die Linke gegeben:

„Natürlich gibt es an solchen Maßenprotesten einiges zu kritisieren. In einem Artikel der feministischen Bloggerinnen „Die Störenfriedas“ wurde auf manch misogyne Kritik und die Verdrängung des feministischen Aspektes der Märsche im Nachhinein hingewiesen. Wie inklusiv die Frauenmärsche waren, über „linke“ Kommentare und die Spaltung zwischen Anti-Rassismus und Feminismus sprach Mira Sigel.“

https://rdl.de/beitrag/vereinnahmung-des-womans-march-durch-die-linke