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„Boykottiert 50 Shades of Grey!“: Im Interview mit Caitlin Roper von Collective Shout über die Protestkampagne #50shadesisabuse

Unter #50shadesisabuse rollt die Kampagne gegen den zweiten Teil von 50 Shades of Grey, der am 14. Februar 2017 – Valentinstag – in die Kinos kommt. Wir haben mit Caitlin Roper von Collective Shout ein Interview zur Kampagne geführt.
Die Störenfriedas: Hallo Caitlin! Du bist die Gründerin von Collective Shout. Kannst du uns etwas über diese Organisation erzählen?
Caitlin Roper: Collective Shout ist eine australische, landesweite Graswurzelbewegung, die sich gegen die Objektifizierung von Frauen und die Sexualisierung von Mädchen in den Medien, der Werbung und der Populärkultur wendet. Wir kämpfen gegen die Sexindustei und die Kommerzialisierung von Frauenkörpern, inklusive Pornographie, Prostitution und Menschenhandel.
Nur um das klarzustellen, ich bin nicht die Gründerin – Collective Shout wurde von einer Gruppe von Frauen gegründet, denen diese Themen am Herzen lagen und ich stieß etwa ein Jahr später dazu. Ich bin die Kampagnen-Managerin.

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Organisationen starten Kampagne #50shadesisabuse gegen neuen Kinofilm von Fifty Shades of Grey

50 Shades is Abuse - Kampagnen-Meme

50 Shades is Abuse - Kampagnen-Meme

#50shadesisabuse (#FiftyShadesistGewalt) #50dollarsnot50shades (#50Dollarsnicht50Shades) Eine weltweite Kampagne ruft auf zur Unterstützung von Frauenorganisationen als Protest gegen neuen Kinofilm von Fifty Shades of Grey auf

Washington, DC – Die Frauenrechtsorganisationen London Abused Women’s aus Kanada, Collective Shout aus Australien, Culture Reframed und das National Center on Sexual Exploitation (NCOSE) aus den USA, rufen gemeinsam mit dutzenden Gruppen erneut weltweit zum Kampf gegen die Normalisierung von sexueller und häuslicher Gewalt auf, die in den Büchern Fifty Shades of Grey und den gleichnamige Filmen betrieben wird  – der zweite Teil („50 shades darker“) kommt am 14. Februar 2017 in die Kinos. Die Webseite der Kampagne www.fiftyshadesisabuse.com zeigt auf, wie die Filme in Anlehnung an die Bücher von E.L. James die Normalisierung sexueller und häuslicher Gewalt bewirken. Verschiedene Möglichkeiten zum Protest wie Info- und Bildmaterial werden angeboten – aber auch die Gelegenheit zu Spenden von 50 Dollar oder weniger an Einrichtungen zum Schutz vor häuslicher Gewalt (deshalb das Hashtag #50Dollarnot50shades).

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