Schlagwort: Friedensmahnwachen

Gegen Dogmatismus! Für mehr Skeptizismus!

Graffiti Berlin Monster

By Jotquadrat (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Am Abend des 4. Juli 2014 kam es in Wuppertal zu einem physischen Angriff auf Antifaschist_innen [1]. Der Angriff wirkte auf die Betroffenen zielgerichtet und planvoll. Aus Sicht der Opfer liegt die Vermutung nahe, es könne sich um ein antisemitisches Tatmotiv handeln. Auf dem linksliberalen Blog ruhrbarone.de ist zu diesem Ereignis zu lesen, dass das Bekenntnis zum Judentum, eine paradoxe Reaktion hervorrief. Ob dieser Angriff einen antisemitischen Hintergrund hat, ist nur sehr schwer herauszufinden. Antisemitische Parolen sind nicht belegt. Unstrittig ist, dass dieser Angriff stattgefunden hat. Ebenso klar sollte sein, dass Gewalt politische Differenzen nicht auflöst sondern weiter verschärft.

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Die Wahrheitssucher finden die Wahrheit nicht

Fight Sexism - Streetart

by Steffi Reichert via Flickr, [CC BY-NC-ND 2.0]

Im Artikel „Warum die Friedensmahnwachen für’n Arsch sind“  wird ein sexistisches Werbe-Banner kritisiert. Darauf zu sehen ist eine gefesselte Frau, die in Latexbuchse ihren Arsch zur Ansicht anbietet. Der Ersteller bildet sich ein, diese Grafik sei geeignet, „Schubladendenken“ zu überwinden. Tatsächlich degradiert sie Frauen zu hilflosen Sexobjekten und einem Ornament der Friedensmahnwachenbewegung.

Trotz heftiger Kritik und breiter Ablehnung wurde dieses Banner nicht entfernt und kann weiterhin abgerufen und verlinkt werden. Auf die Verlinkung hier wird verzichtet.

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Warum diese Friedensmahnwachen für’n Arsch sind

Woman Power Emblem Red

Public Domain

Über die Friedensmahnwachen wurde schon viel nachgedacht und noch mehr veröffentlicht. Die Veröffentlichungen sollen hier durch eine radikalfeministische Perspektive ergänzt werden.

Was sind Friedensmahnwachen?

Die sogenannten Friedensmahnwachen finden in den meisten Städten montagabend statt. Die Orgastrukturen arbeiten autonom und bestehen meist aus wenigen Leuten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, einmal wöchentlich im öffentlichen Raum eine Veranstaltung zu organisieren, um ihren Friedenswillen zu bekunden. Diese Veranstaltungen werden privat und ehrenamtlich organisiert und sind als politische Willensbekundung zu bewerten. Kritisiert werden im Rahmen der Friedensmahnwachen die Kriegsberichterstattung durch Medien, die bekundete Kriegsbereitschaft der politischen Eliten sowie die Macht des Geldes in der Politik wie auch auf das eigene Leben.

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