Schlagwort: Männer

Flirten auf Deutsch

Bahnsteig, Bahnhof

Public Domain

Heute Morgen bin ich aufgewacht und es hatte geschneit. Große Freude herrschte, bis mir einfiel, dass Radfahren im Schnee bei mir immer schiefgeht, und ich fahre mittlerweile alle innerstädtischen Wege mit dem Rad. Warum? Weil ich keinen Bock habe, angequatscht zu werden.

Etwas hat sich verändert, wir wissen es alle. Ich erspare mir jetzt den Sermon, dass auch „bio-deutsche“ Männer schlimm sind, sexistisch sind, sexuelle Gewalt ausüben etc., denn darum soll es in diesem Artikel mal nicht gehen. Es ist eine neue Komponente hinzugekommen, und zwar durch männliche Einwanderer aus Ländern mit muslimischer Mehrheitsgesellschaft, nicht alle, aber ein erheblicher Teil von ihnen mit einem heftig abstoßenden Frauenbild. Wir haben alle gehört davon, dass die Gewalt, die sie ausüben, in Zwangsprostitution münden kann, wie in dem Bordell im Flüchtlingslager Idomeni oder die syrischen Frauen in Jordanien, wir haben gehört, dass flüchtende Frauen so vielen Vergewaltigungen ausgesetzt werden auf ihrer Flucht, dass sie sich vor der Flucht die Dreimonatsspritze geben lassen, um nicht schwanger zu werden, dass flüchtende Frauen in Flüchtlingslagern den Status von Freiwild haben und auch in Asyl- und Flüchtlingsheimen Vergewaltigungen, Missbrauch und Belästigungen an der Tagesordnung sind. Zahlreiche Schwimmbäder berichten von Übergriffen, zu viele „Einzelfälle“, um sie zu verlinken.

Zu konstatieren ist, dass viele der männlichen Einwanderer aus Ländern mit muslimischer Mehrheitsgesellschaft und aus Ländern mit Kriegsgebieten ein problematisches Frauenbild mitbringen. Die Frage ist jetzt, was der deutsche Staat dagegen zu tun und wie er Frauen (und zwar ALLE Frauen, auch die migrantischen!) zu schützen gedenkt. Und, um das mal vorwegzugreifen, auch hier scheint zu gelten, dass eine Krähe der anderen anscheinend kein Auge aushackt. Aber der Reihe nach:

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„Frauen und Kinder rein – Männer raus aus Deutschland!“

Syrian Child Refugees

By Trocaire from Ireland (DSC_0871 (Syria 1, Emergencies 6)) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

… so möchte man zynisch angesichts der emotionalen Flüchtlingsdebatte hinausrufen. Wir haben uns bereits mehrfach dazu geäußert, warum wir uns nicht an dieser Herbeiredung einer Gefahr für „deutsche Frauen“ durch „muslimische Männer“ beteiligen.

Nachfolgend ein paar Anregungen zum Nachdenken:

Männer sind gewalttätig gegen Frauen.

Das ist ein Faktum. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Das ist vollkommen unabhängig von ihrer Kultur, Nationalität, Hautfarbe oder Religion (und manchmal wünsche ich mir als Agnostikerin wirklich, dass es Himmel und Hölle gibt, auf dass sie alle in der Hölle schmoren werden – auf Gerechtigkeit im Diesseits warten wir wohl eh noch bis in alle Ewigkeit).

Deshalb bedeutet eine Migration von (welchen) Männern (auch immer) nach Deutschland automatisch ein Anstieg von Gewalt. Natürlich ist es falsch Männer unter Generalverdacht zu stellen, denn selbstverständlich sind nicht alle Männer gewalttätig. Was aber eben auch richtig ist, dass Männer in der Regel (Ausnahmen gibt es immer) ihre häusliche und sexuelle Gewalt innerhalb der eigenen Ethnie ausüben. Deshalb sind es insbesondere Flüchtlingsfrauen, denen Schutz – zum Beispiel in Form von reinen Frauenunterkünften – zukommen muss.

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Hey girl, where is my cookie?

Dies wird wieder einer dieser Texte, für die mensch sich sicher nicht gerade beliebt macht. Aber manche Dinge müssen einfach mal gesagt/geschrieben werden. Weil es eine beschäftigt. Weil es eine schier zur Verzweiflung bringt. Weil etwas irgendwie total strange verläuft. Die hier niedergeschriebenen Gedanken sind nicht fertig. So sind sie auch zu behandeln: Als Ermutigung zur Diskussion. Als Einladung zum Nachdenken. Sicher finde ich irgendwann einen Text einer klugen Feministin, die all das schon vor langer Zeit viel besser und prägnanter aufgeschrieben hat. Ähnlich habe ich es natürlich schon bei Shulie (Shulamith Firestone) gelesen. Nichtsdestotrotz hier mein eigener Versuch:

Juni 2014, Nordiskt Forum, Malmö/Schweden im Anti-Porn-Workshop mit Gail Dines: Ein Mann meldet sich zu Wort, im ganzen prall gefüllten Raum sind vielleicht insgesamt maximal 10 Männer anwesend. „Ich und mein Kumpel hier wir schauen ja keine Pornos …“. Applaus. Kein Witz.

April 2015, Marburg, Veranstaltung zu „Stop Sexkauf“: Männer werden applaudiert, weil sie bei einer Veranstaltung zu Prostitution A N W E S E N D sind. Ebenfalls kein Witz.

L E I D E R  K E I N  W I T Z.

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