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„Die Welt braucht mehr Pussy Power“ – im Interview mit Meike Bambuch von Pussy Paper

Meike Bambuch, 29 Jahre alt und Geschäftsführerin der Druckerei Hess & Co, hat ein neues Label für Kunst von Frauen, für Frauen und über Frauen geschaffen. Der Online-Shop „Pussy Paper“ hält, was der Name verspricht: Alles rund um Pussys, mal künstlerisch, mal frech. Wir haben mit Meike gesprochen.

Eva: „Hallo Meike, wie bist du denn zum Feminismus gekommen?“

Meike: „Mein Zugang war eigentlich mehr ein praktischer. Ich habe Kommunikationsdesign studiert und 2013 in New York für eine große DIY-Seite den Social Media Bereich betreut, also ein sehr frauendominierter Bereich. Dann kam ich zurück und entschied mich, die Geschäftsführung unserer Familiendruckerei zu übernehmen und auf einmal war ich mitten in der Männerdomäne. Ganz schnell kam da die Frage auf: Wo sind eigentlich die Frauen, wo sind meine Rollenvorbilder? Also fing ich an, mich mit Feminismus zu beschäftigen, Kontakte zu knüpfen und zu erkennen, dass viele weibliche Netzwerke gerade erst im Aufbau sind. Da ich ein sehr visueller Mensch bin, fehlte mir aber immer die visuelle Sichtbarkeit von Frauen, in der Werbung, in der Kunst – eine Sichtbarkeit jenseits von Sexismus und reiner Deko, eine Sichtbarkeit mit Aussage.“

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