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Unsere Störenfrieda der Woche: Sylvia Pankhurst

Suffragette Sylvia Pankhurst


Attribution: Spaarnestad Photo, via Nationaal Archief. [No restrictions or Attribution], via Wikimedia Commons

Sylvia Pankhurst wurde am 05. Mai 1882 in Manchester geboren. Sie war die Tochter von Emmeline Pankhurst, die ihr Leben dem Kampf um das Frauenwahlrecht in England verschrieben hatte. Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Christabel setzte sich Sylvia schon früh für die Ziele der WSPU (Women’s Social and Political Union) ein. Im Gegensatz zu ihrer Mutter und ihrer Schwester sah sich Sylvia ihr Leben lang auch als Kommunistin und trat für den Klassenkampf ein. Sie war ihr ganzes Leben lang Pazifistin und wurde später auch zur Antifaschistin. Während der Protestmärsche für das Frauenwahlrecht wurde Sylvia schon in jungen Jahren verhaftet und lernte die elenden Haftbedingungen in englischen Gefängnissen kennen. Sylvia kämpfte für bessere Lebensbedingungen der Arbeiterfrauen, die sie in ihrer Zeitschrift „The Woman’s Dreadnought“ anprangerte. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, kam es zum Bruch zwischen Sylvia, ihrer Mutter und Christabel. Für Sylvia stand es als Pazifistin außer Frage, dass sie die Aufrüstung und den Krieg in keiner Form unterstützen würde. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg verschreibt sie sich dem Kampf gegen den Faschismus und geht 1935 sogar nach Äthiopien, um die Bevölkerung dort im Kampf gegen Mussolini zu unterstützen. Sie stirbt am 27. September 1960 in Addis Abeba.