Alle Artikel von Die Störenfriedas

Unsere Frage der Woche: Wie seid ihr zum Radikalfeminismus gekommen?

Grafik mit einem Fragezeichen

Wie in unserem jüngsten Podcast angekündigt:

Diesmal interessiert uns euer Weg zum Radikalfeminismus (not the fun kind):

Wie habt ihr den denn für euch entdeckt? Ward ihr schon immer Radfem oder habt ihr zunächst (wie viele von uns) den Umweg über den Liberal-Feminismus oder andere feministische Strömungen (falls ja, welche?) genommen?

Gab es ein bestimmtes Thema, welches euch zum Umdenken gebracht hat?

Oder sympathisiert ihr zwar mit dem Radikalfeminismus, habt aber an bestimmten Punkten einen für euch entscheidenden Dissens?

Vielleicht lest ihr aber auch nur interessiert mit, könnt aber mit Radikalfeminismus eigentlich so gar nichts anfangen?

Oder ihr pickt euch aus verschiedenen feministischen Richtungen die für euch passenden Analysen und wollt euch gar nicht so recht festlegen?

Wir sind schon jetzt sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen.

In der nächsten Folge unseres Podcasts besprechen wir den Unterschied von Radikalfeminismus zu anderen Feminismen und möchten dort sehr gerne auch eure Erfahrungen einbringen.

Störenfriedas Podcast #3 – Politisches Lesbentum

Cover Podcast #3

Bei unserer dritten Folge haben wir uns auf das Thema “Politisches Lesbentum” fokussiert.

Wir bedanken uns sehr herzlich für eure konstruktiven Diskussionsbeiträge im Vorfeld, die hier gewissermaßen die Grundlage für unser Gespräch sind.

Natürlich gibt es auch wieder einen kleinen Rückblick zum letzten Podcast, zwei Perlen aus der Frauenbewegung und weiteres Geplänkel und Kater, die die Show stehlen ;-).

Wie immer: Falls ihr etwas skippen möchtet, werft einen Blick in die (anklickbaren) Sprungmarken unten.

Wir freuen uns über eure Rückmeldungen, Kritik und Anregungen für diesen und zukünftige Podcasts. Die könnt ihr uns unten in die Kommentare schreiben oder via Facebook und Twitter oder Instagram übermitteln.

Unser nächster Podcast wird sich der Frage widmen, wie ihr zum Radikalfeminismus gekommen seid. Außerdem werden wir über den Unterschied von Radikalfeminismus und anderen feministischen Strömungen sprechen.

Gute Unterhaltung!

[Außerdem als Nachtrag (von Anna):

Liebe von mir hoch geschätzte Jutta Oesterle-Schwerin (https://www.agneswitte.de/jutta-oesterle-schwerin-lesbische-vorkampferin-im-bundestag/),

beim Thema “Outing von PolitikerInnen” fiel mir leider dein Name nicht ein. Falls du das also hier liest: Dies ist kein Zeichen der Geringschätzung, sondern meiner Aufregung geschuldet gewesen (ich bewundere dich!).

Ich habe fast alles von dir gelesen, deine Debatten (rückblickend) verfolgt und du bekommst bald einen eigenen Artikel hier gewidmet.]

Sprungmarken

  1. Intro
  2. Rückblick zur letzten Folge
  3. Eine klitzekleine Richtigstellung: Die Podcastin
  4. Feedback von WHRC zum Fall Keira Bell
  5. Hinweis auf “Justitias Töchter”: Interview mit Susanne Bär
  6. Der Lila-Podcast: Männerwelten, Terre des Femmes und “Trostfrauen”
  7. Manus Podcast “Triggerwarnung”
  8. Abtreibungsdebatte in Argentinien und eine Kritik der WHRC
  9. DAS Thema: Politisches Lesbentum, eure Meinungen, unsere Ansichten: ein Gespräch
  10. Male cat stealing the show as always
  11. Back to topic und ein Rückblick zur Debatte (die nicht so schön verlief)
  12. Eure Kommentare (und unsere Gedanken dazu)
  13. Outing Wowereit: er war nicht der erste 😉 (Liebe Grüße an Jutta Oesterle-Schwerin, deren Name uns partout nicht einfallen wollte)
  14. Lesben sind per se ein Angriff auf das Patriarchat resp. Männer
  15. Meinung: Sexualität kann man sich nicht aussuchen, sie ist natürlich (vorgegeben), politisches Lesbentum ist homophob
  16. Mythos? Politisches Lesbentum vs. Konversionstherapie
  17. Es geht keinen etwas an, mit wem ich in die Kiste steige (?) / Das Private ist politisch
  18. Ist Heterosexualität nur “aufoktroyiert”?
  19. Wagnis: Lesbischsein denkbar machen
  20. Politisches Lesbentum bedeutet nicht nur Sex: Frauenbezogenheit, Feministische Analyse, Frauenkonkurrenz
  21. Es gibt Frauen, die sich bewusst für das Lesbischsein entscheiden
  22. Kommentar von Monika Barz siehe auch in der Kommentarsektion zum Fragenartikel
  23. Lesbian not queer / Get The L Out
  24. Transition = Konversion?
  25. Homosexualität hat ihre Berechtigung, … aber es ist eine Laune der Natur … und Heterosexualität die Norm
  26. Literatur, Literatur und ein Ausklang mit Janice Raymond
  27. Tipp: Hannah Gadsby: Nanette
  28. Ausblick auf das nächste Thema: Radikalfeminismus, liberaler, Queerfeminismus, wie seid ihr wohin gekommen?
  29. Perlen der Frauenbewegung

Shownotes

Podcasts

Women’s Human Rights Campaign

Perlen

Literatur

Es handelt sich um die im Podcast erwähnten Bücher und ein paar weitere als ergänzende Literatur.

Die Bücher sind in der Regel gebraucht in Online-Antiquariaten erhältlich, einfach mal Tante Google fragen oder mal im META-Katalog (https://www.meta-katalog.eu/) nachsehen, wo der ein oder andere Schatz noch rumliegt ;-).

  • Julia Penelope, Lucia Hoagland: For Lesbians Only: A Separatist Anthology, 0906500281, Onlywomen Press, 1988, Inhaltsverzeichnis: https://frauenkultur.co.uk/for-lesbians-only-a-separatist-anthology/
  • CLIT – Papiere – Diskussionsergebnisse einer lesbischen Gruppe in New York: “Rufe alle Lesben bitte kommen!”, Thomyris – Frauenselbstverlag Berlin, 1977 (siehe auch: https://diestoerenfriedas.de/rufe-alle-lesben-bitte-kommen/)
  • Janice Raymond: Frauenfreundschaft. Philosophie der Zuneigung, ISBN: 3881041680, Verlag Frauenoffensive, 1986
  • Monika Barz, Herta Leistner, Ute Wild: Hättest du gedacht, dass wir so viele sind? Lesbische Frauen in der Kirche, ISBN: 9783783108491, Kreuz-Verlag, 1987
  • Mary Daly, Gyn/Ökologie: Die Metaethik des radikalen Feminismus, ISBN: 3881041095, Verlag Frauenoffensive, 1980
  • Waltraud Dürmeier (Hg.): Wenn Frauen Frauen lieben, ISBN: 3881041966, Verlag Frauenoffensive, 1990
  • Sheila Jeffreys: Ketzerinnen, ISBN: 3881042458, Verlag Frauenoffensive, 1993
  • Adrienne Rich: “Zwangsheterosexualität und lesbische Existenz” in “Macht und Sinnlichkeit: ausgewählte Texte” (Dagmar Schultz Hg.), sub rosa Frauenverlag, 1983, englisches Original (“Compulsory Heterosexuality and Lesbian Existence, 1980) im Netz frei verfügbar unter http://www.posgrado.unam.mx/musica/lecturas/Maus/viernes/AdrienneRichCompulsoryHeterosexuality.pdf

Unsere Frage der Woche: Wie steht ihr zu Politischem Lesbentum?

Grafik mit einem Fragezeichen

Lesbischsein jedenfalls ist viel mehr als eine sexuelle Orientierung, und das gilt es ins öffentliche Bewusstsein vordringen zu lassen. Es ist ein politischer Akt des Widerstands, eine Auflehnung gegen das Patriarchat, die ihresgleichen sucht. Wie Monique Wittig schon feststellte: „Was ist die wirkliche Bedrohung, die Lesben repräsentieren? Sie sind der lebende Beweis, dass Frauen nicht als natürliche Sklavinnen der Männer geboren sind.

Störenfrieda Lola Flemming

In den 1960er entstand im Zuge der 2. Frauenbewegung und des Radikal-Feminismus Politisches Lesbentum, das eng mit lesbischem Separatismus verwoben war/ist. Grundgedanke war/ist, dass Lesbischsein eine politischer Akt ist, ein Ausbrechen aus (der uns eingeimpften) (Zwangs-)Heterosexualität und somit auch ein Mittel des Kampfes gegen (Hetero-)Sexismus, Patriarchat und letzten Endes für die Befreiung der Frau.

Oft entbrennen über diesem Thema sehr kontroverse Diskussionen, die teilweise auch sehr mythengetränkt sind. Lola Flemming räumt in ihrem Artikel “Alles Fake-Lesben? Aufräumen mit den Mythen über politisches Lesbentum” mit diesen Mythen auf.

Dennoch bleibt dieses Konzept ein immer viel diskutiertes Thema, das es verdient, von allen Seiten beleuchtet zu werden.

Daher unsere Frage an euch? Wie ist eure Meinung dazu? Was kritisiert ihr? Was unterstützt ihr? Was lebt ihr? Wie ordnet ihr Politisches Lesbentum/Lesbensein im Kampf gegen das Patriarchat ein? Was sind eure Antworten/Meinungen zu allen möglichen Fragen, die sich im Kontext dieses Themas ergeben? Oder was habt ihr für Fragen?

Wir sind gespannt auf eure Meinungen und freuen uns über eine anregende und konstruktive (!) Diskussion. Eure Beiträge werden wir auch in unserem nächsten Podcast aufgreifen.

Störenfriedas Podcast #2 – Wildes Allerlei

Graffiti Feminismus

Image by Marc Pascual from Pixabay

Wir haben ein zweites Mal zusammen gesessen und über wildes feministisches Allerlei debattiert.

Falls ihr etwas skippen möchtet, werft einen Blick in die (anklickbaren) Sprungmarken unten.

Wir freuen uns über eure Rückmeldungen, Kritik und Anregungen für zukünftige Podcasts. Die könnt ihr uns unten in die Kommentare schreiben oder via Facebook und Twitter oder Instagram übermitteln.

Unsere abschließenden Fragen an euch sind:

Was hat Feminismus für euch im Leben verändert?
Lassen sich Künstler und Kunst trennen?
Welche Rubriken/Themen hättet ihr gerne mal in einen Podcast verpackt?

Und nun: gute Unterhaltung!

P.S.: Bei der dritten Folge bekommen wir das dann auch mit dem Sound in den Griff, fest versprochen!

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Die Podcast-Premiere der Störenfriedas

Las Tesis Grafik

DenLesDen, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ergänzend zum Blog: Der erste radikalfeministische Podcast in Deutschland. Wir haben eineinhalb Stunden über aktuelle Themen gequatscht. Wir wünschen euch gute Unterhaltung und hoffen, euch gefällt unsere Premiere. (Wir bitten im Vorfeld um Entschuldigung für die zeitweisen Tonaussetzer, an dem optimalen Equipment arbeiten wir noch ;-)). Falls ihr etwas skippen möchtet, werft einen Blick in die Sprungmarken unten.

Wir freuen uns über eure Rückmeldungen, Kritik und Anregungen für zukünftige Podcasts. Die könnt ihr uns unten in die Kommentare schreiben oder via Facebook, Twitter oder Instagram übermitteln.

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Manifest gegen die Vermarktung des Frauenkörpers

gegen die vermarktung des frauenkörpers

Spanische Feministinnen haben diese Kampagne initiiert, um deren Weiterverbreitung wir dringlich bitten. Vielleicht ist ja auch jemand unter euch, der mit Übersetzen helfen kann? Wie auch immer. Es reicht. Please share.

MANIFEST GEGEN DIE VERMARKTUNG DES FRAUENKÖRPERS

Zum 25. November 2018, dem internationalen Tag gegen die Gewalt an Frauen, wollen wir, Feministinnen aus diversen Orten der Welt

ANZEIGEN

Dass das patriarchale System eine Reihe ökonomischer, politischer und kultureller Mechanismen geschaffen hat, die die Ungleichheit zwischen Frauen und Männern fördern und für die sexuelle und reproduktive Ausbeutung der Frauen Voraussetzung sind;

Dass die Gewalt, die Männer aus der ganzen Welt von der Pornografie lernen und weltweit in der Prostitution ausüben, das Bild der Frau erniedrigt, die männliche sexuelle Gewalt normalisiert und die Ungleichheit zwischen Frauen und Männern verstärkt;

Dass der neoliberale Kapitalismus in den letzten Jahrzehnten alle Bereiche des menschlichen Lebens zur Ware gemacht hat, einschließlich Sexualität und Reproduktion. Er hat somit Millionen Frauen und Mädchen, oft von extremer Armut betroffen,  zu einer für die sexuelle und reproduktive Ausbeutung bestimmten Ware degradiert;

Dass der Diskurs des neoliberalen Kapitalismus über die individuelle Freiheit und die Einwilligung die ideologische Grundlage zur Rechtfertigung der Ausbeutung von Frauen und Mädchen in der Pornografie, in der Prostitution und in der Leihmutterschaft darstellt;

Dass die aus Freiern und Zuhältern zusammengesetzte Pro-Prostitution-Lobby, von denen einige der Mitglieder qualifizierte Machtpositionen innehaben, großen Druck ausübt mit dem Zweck, dass die Pornografie, die Prostitution und die Leihmutterschaft legalisiert und als freiwillige Entscheidungen angesehen werden, so dass die Kriminalität, die Gewalt, der Menschenhandel und die Sklaverei, die diesen Geschäften zugrunde liegen, verborgen bleiben.

WIR FORDERN

  • Dass die zuständigen internationalen Organisationen eine Weltkonvention zum Schutz der Menschenrechte VON Frauen und Mädchen gegen alle Formen der patriarchalen Gewalt unterzeichnen;
  • Dass in dieser Weltkonvention alle Formen der Gewalt für Praktiken erklärt werden, die mit den Menschenrechten der Frauen und Mädchen unvereinbar sind, einschließlich der Prostitution und der Ersatzmutterschaft;
  • Dass in den einzelnen Staaten Gesetze intern erlassen werden, die alle Formen der Zuhälterei bestrafen, und Mechanismen für die Beschlagnahme der Erträge, die durch sexuelle Ausbeutung von Frauen und Minderjährigen erworbenen werden, zugunsten der Überlebenden der Prostitution verwendet werden;
  • Dass die einzelnen Staaten Gesetze entwickeln, die die Nachfrage nach Prostitution bestrafen, da Freier für diese extreme Art der Gewalt gegen Frauen unmittelbar verantwortlich sind;
  • Dass die Staaten jedes Gesetz oder jede Verordnung abschaffen, die Sanktionen oder Strafen über Frauen bezüglich deren Prostitutionstätigkeit verhängen, sowie jegliche Vorstrafen oder Verwaltungssanktion, die aus einer vorherigen Gesetzgebung stammen könnten.
  • Dass die Staaten ausreichende Mechanismen und Mittel zur Verfügung stellen, damit für die in der Prostitution gefangenen Frauen ein Ausweg aus dieser Form der extremen Gewalt und Ausbeutung gewährleistet ist.
  • Dass die Staaten eine rechtliche Regelung treffen, die jede Form der reproduktiven Ausbeutung von Frauen verhindert. Darüber hinaus soll in der staatlichen Rechtsordnung sichergestellt werden, dass keine zukünftige Regelungen Leihmutterschaftsverträge erlauben oder gar legalisieren können.

Die Prostitution, die Pornografie und die Leihmutterschaft sind brutale formen der sexuellen Ausbeutung und der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Aus diesem Grund bündeln wir feministische Frauen unsere Stimmen, um die Straffreiheit der Täter anzuprangern und den Mangel an Engagement seitens der Regierungen für die Abschaffung von Praktiken, die die Ungleichheit und die Gewalt vertiefen, zu verurteilen.

7. September 2018

MANIFEST (PDF)


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DSGVO / Abonnement-Funktion auf dieser Seite

Am 25. Mai tritt die DSGVO in Kraft. Im Zuge dessen haben wir unsere Datenschutzerklärung aktualisiert, die ihr euch durchlesen solltet. Eine Nutzung unserer Website ist nur noch möglich, wenn ihr mit dieser einverstanden seid.

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Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr euch dann einfach wieder – ganz DSGVO-konform 🙂 – bei uns über das Formular oben in der rechten Seitenleiste (oder bei mobilen Endgeräten nach unten scrollen) anmeldet.

Unser Buch ist erschienen: Störenfriedas – Feminismus radikal gedacht

Buch-Cover: Störenfriedas - Feminismus radikal gedacht

Vier Jahre feministischer Blog, zwei Jahre Arbeit an dem Buch, nun ist es endlich erschienen. Auf über 500 Seiten geht es um Themen wie Prostitution, Porno, sexuelle Gewalt und den Kampf gegen patriarchalen Bullshit. Mit Beiträgen von: Mira Sigel, Manuela Schon, Caroline Werner, Hanna Dahlberg, Dr. Inge Kleine, Anneli Borchert, Huschke Mau, Marie Merklinger (SPACE International, Germany), Anna Hoheide, Ariane Panther, Katharina Maunz, Eva Bachmann, Dr. Anita Heiliger und Gabriele Uhlmann

Der Feminismus ist eine der erfolgreichsten Bewegungen der Welt, trotzdem gehören Sexismus, sexuelle Gewalt, sexuelle Ausbeutung und Diskriminierung noch immer zum Alltag von Frauen.
Radikaler Feminismus dekonstruiert und demaskiert sexistische Unterdrückung und führt sie auf ihre patriarchalen Ursprünge zurück.
Prostitution, Pornografie und sexuelle Gewalt werden durch eine bis heute nicht überwundene sexistische Grundhaltung gespeist, die zu kritisieren sich jeder einzelne Beitrag in diesem Buch vorgenommen hat. Wie steht es um die Alternativen – wie könnte eine Gesellschaft jenseits von geschlechtlicher Unterdrückung aussehen?

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#Sisterhood: Zeichen der Solidarität am #Frauentag

Pakak Sarkar (CC BY 2.0) https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Kaum ein Tag ist für die Frauenbewegung so symbolträchtig wie der 8. März. Der Weltfrauentag ist der Tag, an dem Frauen, Feministinnen und die, die sie in ihren Kämpfen unterstützen, zusammen kommen, demonstrieren, feiern und an die zurückliegenden und die zukünftigen Kämpfe denken. Weltweit macht gerade die Idee eines internationalen Frauenstreiks zum 8. März von sich reden, zu dem sich verschiedene Bündnisse bereits positioniert haben. Überall auf der Welt, auch in Deutschland gibt es Lesungen, Demos, Kundgebungen.

Es ist leicht zu sagen, der 8. März sei eine Art “Feiertag” für den Feminismus. Den Feminismus gibt es nämlich gar nicht, schon seit jeher ist der Feminismus gespalten, früher in bürgerliche und proletarische, heute in radikale und liberale Feministinnen. Häufig ist Feminismus gekennzeichnet von heftigen, inneren Debatten, in denen es um Diskurshoheit, um Öffentlichkeit und auch um ganz eigene Interessen geht.

Wir möchten den 8. März als Anlass nehmen, ein altes, feministisches Konzept – Sisterhood – wiederzubeleben und statt der ständigen Konflikte die Gemeinsamkeiten betonen: Den Kampf um Frauenrechte, um Freiheit und Sicherheit für alle Frauen auf dieser Welt.

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Unsere Frage der Woche: Was wünschen sich Überlebende sexueller Gewalt von der Gesellschaft?

Grafik mit einem Fragezeichen

Im Zuge der Debatte rund um den Opferbegriff haben uns sehr viele sehr bewegende Zuschriften erreicht. Viele davon drehten sich um den Umgang der Gesellschaft mit Frauen (und anderen), die Opfer einer Gewalttat geworden sind.

Wir würden deshalb gerne eure Meinung dazu hören, was ihr euch zum einen direkt nach der Tat von eurem näheren und/oder weiteren Umfeld gewünscht hättet – und was euch auch heute, wo die Tat vielleicht schon länger zurückliegt, wirklich helfen würde.

Bitte beachtet dabei, dass ihr auf unserem Blog auch anonym kommentieren könnt, wenn ihr das möchtet.