Lesben kapern Lesbentreffen? – Moment!

Hauswand mit Aufschrift "Our Gay Village"

Photo by Dyana Wing So on Unsplash

Zu den Hintergründen der Konflikte um das LFT 2021

Inzwischen ist deutlich, dass über das diesjährige LFT (Lesbenfrühlingstreffen) schon lange schwelende Konflikte aufbrechen. Aus anerkennenswerten Gründen haben die bisherigen LFTs, auch das letzte im Jahr 2019 (2020 fiel wg. Corona aus) und auch das jetzige versucht, diese Konflikte zu umgehen, weil bisher und auch jetzt keine der wirklich aktiven Orgas [1] und so gut wie keine der regelmäßigen Besucherinnen eine Spaltung entlang der Transfragen möchte. Und so sind auch dieses Jahr Transfrauen nicht ausgeschlossen, und auch dieses Jahr sind Angebote explizit transinkludierender Lesben dabei. Dies wird jedoch geflissentlich übersehen, und wir sollten überlegen, warum.

Zur Verankerung der Debatte: 2020 konnte das LFT wegen Corona nicht stattfinden. 2021 findet es statt, weil die Organisatorinnen es unter enormer Kraftanstrengung geschafft haben, das Programm so umzugestalten, dass es online läuft. Dieses Jahr gibt es also die Angebote, die Möglichkeiten, die Ansprache und die Vernetzung für Lesben – eine Ansprache und Veranstaltungen, die vor allem die Lesben, die nicht in erster Linie auf sozialen Netzwerken unterwegs sind, nach über einem Jahr verschieden intensiver Lockdowns wirklich brauchen. Willkommen!

Die Kritik konzentriert sich auf die wenigen Programmpunkte, die sich kritisch mit den Auswirkungen heutiger queerer Praxis auf Lesbenräume befassen, auf die wenigen Programmpunkte, bei denen es um die Möglichkeit tatsächlich eigener Räume für Lesben geht, bei denen gewagt wird, Unterschiede in Lebenssituation, Sozialisation und Körpererfahrung zwischen Frauen und Transfrauen zu sehen und sie aus eigener Warte zu benennen – dass ebenfalls explizit transinkludierende Lesben im Programm Angebote machen und dass die von der jetzigen Kampagne und den Boykottaufrufen mit betroffenen sind, scheint irrelevant zu sein. Dass es Transfrauen gibt, die in Kommentaren und Briefen an der Seite des LFT stehen, gilt nicht. Dass die Aufrufe, dem LFT zu schaden, auch die künftigen Orgas treffen und ideell wie finanziell belasten werden, wird geflissentlich übersehen – wird es übersehen? Oder ist diese Beschädigung möglicherweise sogar Ziel dieser Kampagne, die sich zwar in der Wucht und Reichweite, aber nicht in den Inhalten von den Angriffen unterscheidet, die bisher jede Orga, egal wie transinklusiv, irgendwann serviert bekam?

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Vision: Ein virtueller feministischer Lesekreis

Mensch, der auf einem Bücherstapel sitzt

Photo by Gaelle Marcel on Unsplash

Seit geraumer Zeit treibt uns eine Vision herum:

Wie wäre es, einen virtuellen Raum zu haben, in dem wir feministische Literatur jeder Couleur besprechen könnten?

Wir könnten damit beginnen, dass Buchvorschläge eingereicht werden, anschließend darüber abgestimmt wird, welches Buch besprochen wird und dann einen Zeitraum festlegen, in dem jede einzelne das Buch liest, um es schlussendlich auf einer entsprechenden Plattform zu besprechen.

Die Plattform würden wir euch zur Verfügung stellen und wir wünschen uns da eine außerhalb von Facebook und Co., damit _alle_ daran partizipieren können.

Aber natürlich müssen wir ja im Vorfeld erst einmal abklopfen, ob es da überhaupt Interesse gibt, damit sich das Etablieren einer entsprechenden Plattform auch lohnt.

Also:

Was haltet ihr davon?

Wir freuen uns über eure Meinungen, Antworten, Vorschläge dazu.

Rising to the Roots: Bericht über eine Hexenjagd

Logo des LFT 2021

© LFT 2021

Das Motto des diesjährigen Lesbenfrühlingstreffen lautet «Lesbenfrühling – rising to the roots» und mit diesem Motto …

…. blicken wir zurück und aufs Jetzt. Als Feministinnen leben wir parteiisch mit und für Frauen und unser Begehren und unsere Aufmerksamkeit gelten Frauen in ihrer Verbundenheit und Verschiedenheit, ihren Kräften und ihren Nöten. Wir konzentrieren uns an diesem verlängerten Wochenende auf das L, also darauf, was Lesben und frauenliebendes Leben bewegt und berührt – politisch, gesellschaftlich, kreativ und sinnlich – und bieten Lesben jeden Alters und aus verschiedenen kulturellen und sozialen Zusammenhängen dafür den Raum, den sie verdienen.

Orga-Team des LFT 2021

Weiterhin schreibt das Orga-Team:

Das LFT ist Zeit-Raum von Lesben für Lesben: Frauenliebende Frauen, Frauen, die lesbisch leben, lesbenidentifizierte Lesben, Late Bloomers, Ur- und Bewegungslesben, Jüdische Lesben, Schwarze Lesben und Lesben of Color, Lesben mit und ohne Kinder, Lesben mit Behinderung, Lesben unterschiedlicher kultureller und sozialer Hintergründe. Wir bieten Schutz und Raum für geflüchtete Lesben, Lesben aus Osteuropa und aus dem globalen Süden. Intersexuelle und detransitionierte Lesben sind ebenso wie Lesben im Coming-out willkommen. Wir freuen uns auf Lesben aus der ganzen Welt als Referentinnen, Handwerkerinnen, Musikerinnen wie Teilnehmerinnen.

Orga-Team des LFT 2021

Das LFT 2021 hat ein vielfältiges Programm zusammengestellt und im Grunde müsste alleine dies und das diesjährige Motto allen FrauenLesbenFeministinnen und Allys das Herz höher schlagen lassen. Weil damit eine Rückbesinnung auf die Tradition des seit 1974 bestehenden Lesbenfrühlings stattfindet und eine Konzentration stattfindet auf – eben -: Lesben.

Nun, das tat es auch, und auch unser Herz schlug und schlägt höher <3. Wir hörten von so vielen Lesben, dass dies endlich mal wieder ein LFT sei, bei dem sie sich willkommen fühlten, sei doch in der Vergangenheit – nun ja – ein wenig der Fokus verloren gegangen, um es mal diplomatisch zu formulieren.

Seit vergangenen Montag sieht sich das Orga-Team nun einer hässlichen Hetz- und Diffamierungskampagne ausgesetzt, an der sich eine sehr große Auslese an Organisationen, Gruppierungen und Einzelpersonen beteiligt, die irgendetwas (und/oder zum Teil recht viel) mit LGBTQ* zutun haben oder sich als LGBTQ*-solidarisch verstehen.

Die Vorwürfe: Transfeindlichkeit, Transphobie, Transexklusion, Rassismus, Verorten des LFT in das “rechte Spektrum” und so weiter und so fort. Die “Belege”, die angeführt werden, entbehren jeglicher (feministischen) Grundlage, werden teilweise wild in die Luft geschossen, weil’s – nun ja – halt einfach so geht, und sie bleiben schlussendlich: Diffamierung, Verleumdung, Hass und im Besonderen Frauenhass und Lesbenhass.

Eine Einzelperson auf Twitter, die, wie uns scheint, maßgeblich an der Initiierung dieser Kampagne beteiligt gewesen zu sein, hat uns den Job abgenommen, einige dieser Beteiligten aufzulisten (prima, dann müssen wir das nicht tun; man beachte übrigens, was für ein Medium da den Anfang gemacht hat, das zeugt von einer gewissen Merkbefreiung).

Es beteiligten sich u. a. die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, der Lesbenring e. V., diverse Lesben-Organisationen aus einzelnen Bundesländern (NRW, Niedersachsen), dazu gesellten sich anschließend auch Spinnboden e. V., der VDGE e.V., etc. pp.

Im Übrigen sah sich keine der Beteiligten dazu bemüßigt, das Orga-Team hinsichtlich ihrer Kritik zu kontaktieren, mit einer Ausnahme: Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld tat dies, allerdings erst im Nachhinein, medial beteiligt hatte sie sich an dieser Hetzkampagne bereits.

Die Folge: Das LFT 2021 ist nun existentiell bedroht, diverse Frauenverbände haben sich entsolidarisiert und die Unterstützung entzogen und Fördergelder wurden gestrichen.

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Frage der Woche: Welche feministische Lieblings-Literatur habt ihr?

Grafik mit einem Fragezeichen

Wie in unserem jüngsten Podcast angekündigt:

Diesmal interessieren uns eure feministischen Lieblingsbücher.

Welches Buch hat euch (am meisten) inspiriert, euren Weg und eure feministische Sozialisation (maßgeblich) beeinflusst?

Welche Literatur war ein echter Augenöffner?

Oder welches Buch hat euch Gänsehaut verschafft, euch mitunter zu Tränen (aus allerlei Gründen) gerührt, Aha-Momente erzeugt und/oder eure Art zu denken und zu analysieren verändert und/oder neu geordnet?

Warum ist genau dieses Buch euer Lieblingsbuch?

Wir freuen uns auf eure Zuschriften dazu.

In der nächsten Folge unseres Podcasts werden wir wieder einige der Zuschriften “herauspicken” und diese besprechen.

Störenfriedas Podcast #4 – Wege zum Radikalfeminismus

Frau mit Faust nach oben

Pixabay Lizenz
Bild von María_Alberto auf Pixabay (von uns bearbeitet)

Zunächst: Asche über unser Haupt. Dieser Podcast wurde bereits vor gut einem Monat aufgenommen, weswegen die (internationalen) News nicht zwangsläufig (brand)aktuell sind, aber das tut ja hoffentlich nichts zur Sache. Leider haben wir es zeitlich nicht eher geschafft, ihn für das Web und die jeweiligen Dienste aufzubereiten. Aber nun ist er da :-).

Bei unserem 4. Podcast haben wir uns darüber unterhalten, wie ihr (und wir) euren Weg zum Radikalfeminismus gefunden habt. Dazu hatten wir euch im Vorfeld eine Frage gestellt, auf die ihr in der korrespondierenden Kommentarspalte und auf Instagram geantwortet habt. Einige Antworten haben wir uns herausgepickt (und die Auslese fiel uns denkbar schwer!).

Wir bedanken uns für alle Beiträge, die zu dieser Frage eingegangen sind. Sie haben uns sehr berührt, sehr gefreut und viel Input gegeben, um darüber zu debattieren. Dabei sind auch unsere Erfahrungen eingeflossen.

Natürlich war wieder ein Kater mit an Board, wie sich das nun mal gehört.

Wie immer: Falls ihr etwas skippen möchtet, werft einen Blick in die (anklickbaren) Sprungmarken unten.

Wir freuen uns über eure Rückmeldungen, Kritik und Anregungen für diesen und zukünftige Podcasts. Die könnt ihr uns unten in die Kommentare schreiben oder via Facebook und Twitter oder Instagram übermitteln.

Thema des nächsten Podcasts:

Unser nächster Podcast wird sich der Frage widmen, welche feministische Lieblingsliteratur ihr habt. Dazu haben wir einen Blogpost mit genau dieser Frage an euch veröffentlicht.

Gute Unterhaltung!

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Das sagen Feministinnen dazu …

Grafik mit Schriftzug: Selbstbestimmt Frau

Grafik: © RadFem Munich

Dies ist eine Übersetzung des Artikels “Esto decimos las feministas” von Pilar Aguilar Carrasco (*1946 in Siles/Spanien, Feministische Soziologin, Wissenschaftlerin, feministische Film- und Fernsehkritikerin), die uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde von Radfem Munich.
Hinweis: Das generische Femininum war ausdrücklich gewünscht :-).

Man kann mit den Vorwürfen, die viele Feministinnen gegen das sogenannte “Trans-Gesetz” erheben, einverstanden oder nicht einverstanden sein. Aber es ist inakzeptabel, dass uns Handlungen, Positionen, Worte vorgeworfen werden, die uns nicht gehören.

Wir treten dafür ein, dass Menschen, ihre Rechte, ihre Gefühle, und ihre Art zu sein, respektiert werden müssen. Wir fordern es für jeden Menschen. Es ist auch das, was die aktuelle Gesetzgebung unseres Landes vorschreibt.

Und brauchen bestimmte Gruppen, die als besonders benachteiligt, wehrlos oder verletzlich gelten (wie Transsexuelle, Flüchtlinge, Lesben, Schwule, Menschen mit Behinderungen oder Angehörige ethnischer Minderheiten usw.) einen besonderen Schutz? Brauchen sie Gesetze, die für sie spezifische Aspekte festlegen, sie speziell vor Aggressionen schützen und diejenigen bestrafen, die sie demütigen und misshandeln? Selbstverständlich und Feministinnen sind NICHT DAGEGEN.

Aber Feministinnen, wie auch viele andere Menschen, sind der Meinung, dass dieser Schutz keineswegs bedeutet, dass eine Selbstdefinition ausreicht, um de facto zu einer Gruppe zu gehören, die besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Niemand kann sich selbst als behindert bezeichnen, niemand kann sich selbst als Vollwaise bezeichnen, niemand kann sich selbst als Flüchtling bezeichnen, niemand kann sich selbst als arbeitslos bezeichnen … Kurz gesagt: sie können es, aber die rechtliche Anerkennung fordert bestimmte Voraussetzungen.

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Eivør, Hannah Gadsby und Mona Harry

Eivor Palsdottir

Johannes Jansson/norden.org, CC BY 2.5 DK, via Wikimedia Commons

Die ist ein wiederbelebter (und überarbeiteter) Artikel, den die Autorin damals löschte, weil sie ihn rückblickend für belanglos erklärte. Da wir Menschen sind: Später findet man es entweder gar nicht mehr so belanglos oder es ist vielleicht egal, was Leute denken: eine wichtige Lektion, die die Autorin durch ihren Hund gelernt hat (danke B.):

Es gibt Tage, die sind von Zufall getragen. Denkt man so. Dabei sind Zufälle, naja, Zufälle eben. Sie passieren, weil sie passieren, es gibt kein Universum, das sagt, hey, jetzt mach mal bitte das und das, während das/der/die da hinten das und das macht.

Schicksal. Vielleicht gibt es Synchronizität. Ja, ich gebe es zu, ich mag den Jung, vielleicht verehre ich ihn auch ein bisschen (und reserviere meine linken Pobacke für die feministische Schelte, die ich dafür kassiere).

Könnt ihr euch vorstellen, dass gerade in meinem Kopf zwei (nein eigentlich drei) Heldinnen kursieren, die unterschiedlicher nicht sein können?

Die eine ist Mona Harry und die andere ist Hannah Gadsby.

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Hört endlich auf mit Cancel Culture – Ein Plädoyer für mehr Streitkultur

granddaughters of the witches

Phil Roeder from Des Moines, IA, USA, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Schon lange juckt es mir in den Fingern über das Thema der mangelnden Streitkultur und der offensichtlichen Unfähigkeit zur kontroversen Debatte zu schreiben. Lange bereits treibt mich um, dass immer mehr meiner Mitaktivistinnen wegen angeblich menschenverachtender Positionen aus öffentlichen Debatten gekickt werden (De-Platforming) oder sogar in ihrer Existenz angegriffen werden und ihre Jobs verlieren. Während anfangs nur Graswurzel-Feministinnen betroffen waren, trifft es zunehmend auch immer mehr Journalistinnen, Autorinnen, (zu J.K. Rowling siehe auch) und Professorinnen.

Als die Twitter-Blockade von Donald Trump in meiner Blase gefeiert wurde, konnte ich mich trotz aller berechtigter Kritik an ihm, seinen (wirklich zum Teil menschenverachtenden) Positionen, seiner Politik und autoritären Amtsausübung nicht darüber freuen: Zu sehr spitzt sich aktuell die Situation in Bezug auf die freie Meinungsäußerung zu – und das in erster Linie gegen verdiente Feministinnen und Wissenschaftlerinnen mit hoher Expertise.

Ereignisse der letzten Woche veranlassen mich nun zu diesem Plädoyer. Ich will es verstanden wissen als Appell endlich mehr miteinander zu sprechen und respektvoller miteinander umzugehen. Und damit fordere ich eines ganz sicher nicht ein: Kritiklosigkeit, Wattebäusche und Friede, Freude, Eierkuchen. Lasst uns gerne miteinander hart in der Sache ins Gericht gehen – aber lasst uns doch bitte auch versuchen die jeweils anderen Positionen und Standpunkte zu verstehen und dem Gegenüber nicht immer nur das Schlimmste zu unterstellen.

Was ich damit ausdrücklich nicht in Frage stellen will: Im persönlichen Umfeld soll natürlich jede und jeder selbst ganz frei entscheiden können, mit wem er/sie sich umgeben will und mit wem nicht. Bei mir selber stelle ich schon seit längerer Zeit eine interessante Tendenz fest: Zunehmende Toleranz für andere Meinungen – was nicht heißt, dass ich meine eigene weniger leidenschaftlich vertrete – aber gleichzeitig auch zunehmende Exklusivität bei meinen persönlichen Kontakten.

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Unsere Frage der Woche: Wie seid ihr zum Radikalfeminismus gekommen?

Grafik mit einem Fragezeichen

Wie in unserem jüngsten Podcast angekündigt:

Diesmal interessiert uns euer Weg zum Radikalfeminismus (not the fun kind):

Wie habt ihr den denn für euch entdeckt? Ward ihr schon immer Radfem oder habt ihr zunächst (wie viele von uns) den Umweg über den Liberal-Feminismus oder andere feministische Strömungen (falls ja, welche?) genommen?

Gab es ein bestimmtes Thema, welches euch zum Umdenken gebracht hat?

Oder sympathisiert ihr zwar mit dem Radikalfeminismus, habt aber an bestimmten Punkten einen für euch entscheidenden Dissens?

Vielleicht lest ihr aber auch nur interessiert mit, könnt aber mit Radikalfeminismus eigentlich so gar nichts anfangen?

Oder ihr pickt euch aus verschiedenen feministischen Richtungen die für euch passenden Analysen und wollt euch gar nicht so recht festlegen?

Wir sind schon jetzt sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen.

In der nächsten Folge unseres Podcasts besprechen wir den Unterschied von Radikalfeminismus zu anderen Feminismen und möchten dort sehr gerne auch eure Erfahrungen einbringen.

Störenfriedas Podcast #3 – Politisches Lesbentum

Cover Podcast #3

Bei unserer dritten Folge haben wir uns auf das Thema “Politisches Lesbentum” fokussiert.

Wir bedanken uns sehr herzlich für eure konstruktiven Diskussionsbeiträge im Vorfeld, die hier gewissermaßen die Grundlage für unser Gespräch sind.

Natürlich gibt es auch wieder einen kleinen Rückblick zum letzten Podcast, zwei Perlen aus der Frauenbewegung und weiteres Geplänkel und Kater, die die Show stehlen ;-).

Wie immer: Falls ihr etwas skippen möchtet, werft einen Blick in die (anklickbaren) Sprungmarken unten.

Wir freuen uns über eure Rückmeldungen, Kritik und Anregungen für diesen und zukünftige Podcasts. Die könnt ihr uns unten in die Kommentare schreiben oder via Facebook und Twitter oder Instagram übermitteln.

Unser nächster Podcast wird sich der Frage widmen, wie ihr zum Radikalfeminismus gekommen seid. Außerdem werden wir über den Unterschied von Radikalfeminismus und anderen feministischen Strömungen sprechen.

Gute Unterhaltung!

[Außerdem als Nachtrag (von Anna):

Liebe von mir hoch geschätzte Jutta Oesterle-Schwerin (https://www.agneswitte.de/jutta-oesterle-schwerin-lesbische-vorkampferin-im-bundestag/),

beim Thema “Outing von PolitikerInnen” fiel mir leider dein Name nicht ein. Falls du das also hier liest: Dies ist kein Zeichen der Geringschätzung, sondern meiner Aufregung geschuldet gewesen (ich bewundere dich!).

Ich habe fast alles von dir gelesen, deine Debatten (rückblickend) verfolgt und du bekommst bald einen eigenen Artikel hier gewidmet.]

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