Chaplin, Flynn, Brandon, Allan, Kinski: Wirklich zu bewundern?

Charlie Chaplin

By P.D Jankens (Fred Chess) [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons

Immer wieder erfahren wir aus den Medien und regen uns auf, über bekannte und berühmte Männer, die sich letztendlich als Sexualstraftäter herausstellen oder sich zumindest sehr auffallend für Mädchen (unter 18 jährige) interessieren.

In Deutschland ist Sex ab 14 Jahren legal, auch wenn eine Person älter als 18 Jahre alt ist, aber in den Vereinigten Staaten zählt Sex von einem Erwachsenen mit einer unter 18 jährigen als „Statutory Rape“. Gewalt muss nicht vorliegen, denn es wird davon ausgegangen, dass die Zustimmungsfähigkeit bei einem Altersunterschied in diesem Alter nicht unbedingt vorliegt. Mädchen, die aussehen wie Frauen sind trotzdem oft noch Kinder, zumindest im Verhältnis zu einem sehr viel älteren Mann. Ist es nicht die Verantwortung eines Mannes, das Anhimmeln oder die Idealisierung von einem Mädchens nicht auszunutzen und sich abzugrenzen? Kann so ein Mann noch bewundert werden und positiv durch die Medien in Erscheinung treten?

Aber es geht auch nicht um rechtliche Auslegungen, sondern um die Frage, wieso Männer gefeiert werden, die sexuelle Beziehungen zu sehr jungen Frauen haben, unabhängig von strafrechtlicher Relevanz oder die trotz strafrechtlicher Relevanz gefeiert werden.

Aber wie viele dieser Männer gibt es wirklich? Irgendwie scheinen es immer Ausnahmen zu sein, zumindest im Moment des öffentlichen Medieninteresses, aber wenn wir die Menge dann zusammen nehmen wird es interessant. Denn dann muss die Frage aufkommen, wie wir wirklich mit diesen Männern umgehen. Und vor allem: Wie gehen die Medien mit ihnen und diesem Thema um?

Können wir das Private, zumindest wenn es sich um Gewalt, sexuelle oder körperliche oder um sehr offensichtlichen Machtmissbrauch handelt, trennen von der öffentlichen Person und der Berühmtheit?

Ich kann es nicht, das ist sicher. Ich bin angewidert von Chaplin, Flynn, Brandon, Allan, Kinski, Grammar, Polanski und irgendwie auch von Seinfeld. Auch bei Seinfeld sehe ich nur noch einen schmierigen Mann und das Lachen bleibt mir, trotz guter Sitcom, im Halse stecken.  Ich bekomme mittlerweile auch das Gruseln bei dem Gedanken an das Lied „Ich bin so wild nach Deinem Erdbeermund“ von Kinski, denn dann denke ich und weiß, dass er bei diesem Lied an ein sehr kleines Mädchen gedacht hat.

Wenn ich die Visage von Woody Allen sehe, denke ich auch daran, wie er seine Tochter Dylan sexuell missbraucht hat, während sie eine Eisenbahn ansehen sollte, und was er wohl mit seinen jüngsten eigenen Töchtern Manzie und Bachet so treibt, zumal er ihre Mutter (seiner Adoptivtochter) auch schon mit 17 sexuell belästigte. Aber natürlich würde Allen seinen Töchtern Manzie und Bachet nie etwas tun und er ist bestimmt ein ganz toller Vater, und dies sind nur immer wieder meine üblen Gedanken. In jedem Fall möchte ich seine Filme und/oder ihn nicht sehen.

Die Anzahl dieser Männer, und vor allem ihr fortgesetzter Kultstatus, hilft zu sehen, dass sexuelle Gewalt nicht interessiert. Und das sind nur diejenigen, die keine Erwachsenen, über 18 jährigen Frauen, vergewaltigt und/oder verprügelt haben. Die interessieren dann wirklich kaum noch jemand, und der Fokus ist auch hier immer auf dem Verhalten der Frau; männliches Verhalten wird entschuldigt, auch und insbesondere in den Medien.

Aber schauen wir mal, was bekannt ist, von so einigen bekannten Männern anhand einer groben Zeitschiene:

Charlie Chaplin wurde über Jahrzehnte gefeiert als einer der größten Komödianten aller Zeiten. 1918 heiratete Chaplin die 16-jährige Mildred Harris. Nach der Scheidung lernte er Lita Grey kennen.

Der Spiegel schreibt: “In Chaplins Film ‚The Kid‘ von 1921 spielte das zwölfjährige Mädchen Lillita Mac Murray, den ‚Engel der Versuchung'“. Sie wurde später Lita Grey genannt. Im Artikel des Spiegels wird davon gesprochen, dass Charlie Chaplin der Versuchung, die die engelsgleiche Lita Grey auf Chaplin ausübte, offenbar nicht lange widerstehen konnte. Ist ja klar, wenn ein junges Mädchen niedlich aussieht, muss ein Mann ja seinen Penis reinstecken. Wer kann es ihm verdenken. Der Spiegel anscheinend nicht.

Mit 15 Jahren wurde Lita Grey schwanger. Chaplin war damals 35 Jahre alt. Er musste sie heiraten, aber beschimpfte sie und ihre Familie direkt nach der Hochzeit als geldgierigen Abschaum: “ bloody bunch of money-hungry scum“. Die vierte Ehefrau von Charlie Chaplin war Oona, die Tochter von  Eugene O’Neill. Sie war zu diesem Zeitpunkt 17 Jahre alt und er 36 Jahre älter.

Die Bild-Zeitung spricht von einem wilden Doppelleben des Charlie Chaplin. Er soll Sex mit 2000 Frauen gehabt haben und er habe sich „blutjungen Frauen zugewandt“.

Von Verantwortung für das eigene Verhalten wird nichts gesagt oder von Machtmissbrauch gegenüber jungen Frauen oder Mädchen, die ihn bewundern und somit manipulierbar sind. Er prägte eine ganze Film-Ära, erhielt zwei Oscars und ist eine der größten Hollywoodlegenden.

Der Spiegel nennt ihn einen „geilen Köter“. Ich habe andere Namen für ihn.

1940 spielte Chaplin den „großen Diktator“ und nahm den Faschismus auf’s Korn. Hierfür wurde er besonders gefeiert, aber anscheinend war er selbst ein Diktator. Die Medien berichten unverändert über ihn als jemandem, dem Liebe fehlte wegen seiner schlechten Kindheit, ein bedauerliches Geschöpf, das aber wenigstens zu einem Genie wurde. Das mit den Mädchen ist halt egal, dafür war er ein Genie in seinem Bereich.

Erroll Flynn, ein Filmstar der 30er-, 40er- und 50er-Jahre, wurde wegen „statutory rape“ angeklagt, aber freigesprochen. Zwei 14-jährige Mädchen klagten ihn an. Die ganze Angelegenheit steigerte aber sogar noch seinen Ruhm: „In like Flynn“ wurde zum Ausdruck junger Männer für sexuellen Erfolg. Vor Gericht wurde von teuren Anwälten der Ruf und die Moral der beiden Mädchen in Frage gestellt.

Sonny Bono heiratete mit 28 die damals 16 jährige Cherilyn La Pierre, die Sängerin Cher. Beide wurden gefeiert.

Chuck Berry wurde 1961 für den Transport einer 14 jährigen über die Staatsgrenze verurteilt (Straftatsbestand zur Vereitelung von Prostitution).

Marlon Brando wurde von seiner Ex-Ehefrau Tarita Terpia beschuldigt, die gemeinsame Tochter Cheynne als Kind sexuell missbraucht zu haben. Marlon Brando war der Star von “Apokalypse Now” und “Mutiny on the Bounty”. Cheyenne brachte sich 1995 um.

Irgendwie kann in diese Männerriege auch Elvis Presley mit eingereiht werden, der gefeiert wurde, obwohl klar war, dass er sich für die 14 jährige Priscilla Presley interessierte. Dies wurde von den Medien nie als merkwürdig betrachtet.

Roman Polanski floh aus den Vereinigten Staaten im Jahr 1979 wegen einer Anklage von „statutory rape“ eines 13 jährigen Mädchens. Er ging in das verständnisvollere Europa und begann eine Beziehung zur 15-jährigen Nastassja Kinski. Mit ihr drehte er den Film „Tess“. Der Film wurde für sechs Oscars vorgeschlagen und Nastassja wurde im Ausland ein Star. An Polanskis Vergewaltigung in den USA störte sich niemand. Nastassja Kinski behauptet, sie hatte keine sexuelle Beziehung zu Polanski, aber Polanski habe sich wirklich um sie gesorgt.

In einem Welt-Interview sagt Polanski über seine spätere Inhaftierung in der Schweiz: “Es war vor allem schlimm für meine Familie. Die Kinder haben gelitten, sie waren ein Jahr ohne Vater.“. Natürlich redet er im Interview noch weiter über die schlimmen Einzelheiten seiner Verfolgung im Zusammenhang mit seinem gesetzeswidrigem Sex, wie es die Welt nennt. Hier wird sehr klar impliziert, dass es prinzipiell in Ordnung ist mit einer 13-jährigen Sex zu haben, auch wenn es die Übersetzung von „statutory rape“ sein mag. Kann ja mal passieren. Sein Frieden heute ist seine Familie, seine Frau und seine Kinder.

Don Johnson, der Star der Serie der 80er aus Miami Vice und damalige Kleidungsstilikone, lernte mit 22 Jahren Melanie Griffith kennen, als sie 14 Jahre alt war. Sie zog bei ihm ein. Er fand dies in Ordnung und übernahm keine Verantwortung, denn sie hatte ihn schließlich verfolgt, teilte er Entertainment Weekly mit.

Jerome „Jerry“ Seinfeld, geboren 1954 in Brooklyn, New York City, wurde vor allem durch die nach ihm benannte Sitcom Seinfeld bekannt. Jerry Seinfeld wurde zum bestbezahltesten Fernsehdarsteller der Zeit. Mit 38 Jahren sah er die 17-jährige Shoshanna Lonstein im Park und sie begannen eine fünfjährige Beziehung. Der Altersunterschied war für Seinfeld kein Problem, denn, so Seinfeld: „Shoshanna sei eine Person und kein Alter.“. Eine interessante Umkehrung der Situation, denn nicht das Alter von Shoshanna war ein Problem, sondern Jerry Seinfeld und sein Interesse an ihr.

Klaus Kinski, oft als „enfant terible“ beschrieben, soll, nach Aussage seiner ältesten Tochter Pola, von ihm vom 5. bis zum 19. Lebensjahr vergewaltigt worden sein. Kinski war einer der bekanntesten deutschen Schauspieler und gefeiert für sein exzentrisches Wesen, eben als „enfant terrible“. Pola schrieb über ihre Kindheit und die sexuelle Gewalt durch ihren Vater das Buch: „Kindermund“, sicherlich in Anspielung auf die Autobiografie und den Liedtext „Erbeermund“ ihres Vaters.

Als sie ihm einmal mitteilt, dass sie seine sexuelle Gewalt nicht will, antwortet er: „Bist Du blöd! Hier in Italien, überall auf der Welt ist es völlig normal! Nur in diesem spießigen Deutschland, in dem Du lebst zicken sie rum!“ (Kindermund, 104). Ein wahrer freier Künstler, dieser Kinski!

Zusätzlich schrecklich ist, dass Kinski in seinen Memoiren 1975 “Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund“ schon die von ihm verübte  sexuelle Gewalt schilderte. Unter anderem berichtet er davon, Pola mit drei Jahren mit ins Bordell genommen zu haben, sie dort im Waschbecken gewaschen zu haben und sie dann schlafen gelegt zu haben. Weiterhin berichtet er, dass er sich von einer Minderjährigen ihre Adresse in Hamburg geben ließ. Dort entjungfert Kinski das Mädchen in Anwesenheit ihrer siebzehnjährigen Schwester.  Er erzählt auch von einem 13-jährigen Mädchen, das ein Autogramm will. Er lockt sie in seine Wiener Wohnung und wird sexuell übergriffig.

Diese Informationen schienen aber schon 1975 niemanden zu interessieren und Kinski lies sich weiter feiern, als „Enfant Terrible“.

Woody Allen ist vielleicht am bekanntesten, durch den offenen Brief seiner Tochter Dylan in der New York Times vor einigen Monaten.

In ihrem Buch beschreibt Mia Farrow ihren Schock, als sie entdeckt, dass Woody Allen pornografische Fotos ihrer gemeinsamen Adoptivtochter Soon-Yi Previn gemacht hatte und eine Beziehung mit der damals 17-Jährigen führte. Mit sieben Jahren nahm Woody Allen seine Tochter Dylan an der Hand und führte sie hinauf auf den Speicher im zweiten Stock des Hauses. Er sagte ihr, sie solle sich auf den Bauch legen und den Zug beobachten, während er sexuelle Handlungen ausführte. Er soll währenddessen in ihr Ohr geflüstert haben und gesagt haben, das sie „ein gutes Mädchen sei“.

Bei den Golden Globes erhielt er vor einigen Monaten eine Auszeichnung für sein Lebenswerk.

Kelsey Grammer, der Star von „Frasier“ wurde von einer 17-Jährigen des „statutory rape“ beschuldigt, aber die Anklage wurde fallengelassen vom Gericht, obwohl sie beim Sex nur 15 gewesen sein sollte. Sie hatte damals auf die 9-jährige Tochter von Grammer aufgepasst.

Aaliyah’s Debut Album im Alter von 15 Jahren 1994 hieß:  „Age ain’t nothing but a number”. In ihren Teenager-Jahren schon wurde sie dem Sänger R’Kelly vorgestellt. Mit 15 Jahren soll sie ihn in eine geheimen Zeremonie geheiratet haben. Eine Kopie der Eheurkunde tauchte 1995 auf. Das kann man glauben oder nicht, aber später wurde er angeklagt wegen eines Videos, das ihn beim Sex mit seiner 14-jährigen Patentochter zeigte. Er wurde allerdings freigesprochen.

Die Haltung gegenüber berühmten Männern, die sich für Sex mit Kindern oder Mädchen interessierten, kann aber nicht abschließend diskutiert werden ohne „Lolita“ und den Einfluss dieses Buches.

Ich erinnere mich noch daran, als vor ein Paar Jahren im Fernsehen zum Thema Kunst und „Lolita“ Filmausschnitte gezeigt wurden. Ich bin jetzt noch rückblickend entsetzt und habe einige Szenen immer noch im Kopf.

Im Zusammenhang von „Lolita“ kommen wir deshalb zum Thema: “Aber es ist doch nur Kunst“ und „künstlerische Freiheit“.

„Lolita“ ist der bekannteste Roman des russischamerikanischen Schriftstellers Vladimir Nabokov. Die Erstausgabe erschien 1955, aber wurde 1958 weltweit verbreitet.

In dem 1957 geschriebenen Nachwort bekannte der gebürtige Russe Nabokov, „Lolita“ sei seine „Liebeserklärung“ an die englische Sprache und er trat dem Verdacht der Pornografie entgegen, der die Rezeption des Romans anfangs begleitete. Ein sehr nachvollziehbares Kontra (???), das natürlich sofort akzeptiert wurde, denn das liegt ja auf der Hand. Der Spiegel schreibt: “Der hohe künstlerische Wert des vielschichtigen Werks wurde zunächst verdeckt durch sein skandalträchtiges Thema: Es geht um die verbotene, nämlich pädophile Liebesbeziehung des 1910 in Frankreich geborenen Ich-Erzählers, des Literaturwissenschaftlers Humbert, zu der am Anfang ihrer Beziehung im Jahre 1947 12-jährigen Dolores Haze, die er Lolita nennt.“. Genau, ein künstlerisches Werk, das nur durch das Thema verdeckt wird. Die eigentliche Frage hier ist aber doch, was ist Kunst und wen interessiert Kunst (angebliche) und ob es welche ist überhaupt, wenn es sich um die sehr detailgetreue Beschreibung der Gedankengänge eines Pädophilen handelt. Erstaunlich wie Nabokov sich völlig ohne eigenen Bezug hier hineinversetzen konnte.

Der Spiegel spricht bei „Lolita“ von der Schilderung einer „Liebesaffäre“. Hierin sehen wir wieder ein weiteres Beispiel der Verdeckung sexueller Gewalt durch Sprache, wie wir es in allen Bereichen sehen.

Der Name Lolita wurde durch den Roman zum festen Begriff. Anstatt die sexuelle Gewalt zu sehen, wurde aber der Begriff Lolita zum Begriff für das Bild des sexuell frühreifen, verführerischen Mädchens und somit wurde die Verantwortung für schwere sexuelle Gewalt Mädchen gegeben. Es gab Verfilmungen von Stanley Kubrick (1962) und Adrian Lyne (1997). Unfassbarer Weise, was sagt uns dies jetzt, brachte „Lolita“ Nabakov den Durchbruch in seiner schriftstellerischen Karriere.

Ein weiterer, wirklich aussagekräftiger Ausschnitt aus dem damaligen Spiegel: „Lolita, Licht meines Lebens, Feuer meiner Lenden. Meine Sünde, meine Seele. Lo-li-ta: Die Zungenspitze unternimmt eine Reise von drei Schritten den Gaumen herunter, um beim dritten an die Zähne zu stoßen. Lo. Li. Ta.“ In seinem Nachwort konstatiert Nabokov, Lolita sei mit keiner Moral belastet. Am ehesten nymphenhaft erscheint sie, wenn sie ihren gut aussehenden Stiefvater verführt. Später ist sie wieder ein typisches amerikanisches Schulmädchen.“ (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42624856.html).

Noch Fragen? Ich nicht. Es handelt sich hier ganz eindeutig um Kunst.

Inwiefern eine 12-jährige mit Moral belastet sein kann (Moral als Belastung: auch eine spannende Idee) interessiert mich nicht. Mich interessiert ein alter Mann, der ein Kind vergewaltigt, das sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befindet, denn sie ist seine Stieftochter. Dass dieser Mann sich von Moral befreit hat, ist klar.

In jedem Fall ist der Roman „Lolita“ und der Umgang hiermit äußerst relevant, um Haltungen damals zu verstehen. Es wurde zugelassen, dass mit diesem Werk die öffentliche Meinung beeinflusst werden konnte oder aber der Roman traf auf schon vorhandene Haltungen. Was hiervon eher zutrifft, weiß ich nicht, aber vielleicht war es eine Mischung von beidem.

Es ist natürlich klar, dass „Lolita“ und das geschilderte unveränderte Zelebrieren männlicher Gewalt und/oder Machtmissbrauch bei bekannten Personen fast nicht sichtbar ist angesichts der Sexualisierung von Frauen und Mädchen in den Medien insgesamt. Trotzdem ist auch dies ein weiteres Puzzleteil zum Verständnis von Geschlechterhierarchie.

Wen bewundern wir und wen nicht, und wen sollten wir feiern und wen nicht. Und wieso wurden Nabakov, Polanski, Grammar, Allan, Kinski und Chaplin zelebriert und weiter zelebriert. Was sagt uns dies über die Rolle und Wertigkeit von Mädchen in unserer Gesellschaft?

Diese weitere Zelebrierung ist ein Teil unserer Rape Culture, die unsere Meinungen prägt.


 

2 Kommentare

  1. In der Liste fehlen die Musiker David Bowie, Prince und Jimmy Page, die sich mit Vorliebe an Teenagern delektierten. Gerade Bowie und Prince sind bei den sogenannten Pop-Feministinnen äusserst beliebt und gelten als pro-feministisch. Anscheinend wird es als normal betrachtet, wenn in der Welt von Glitter und Glamour erwachsene Stars Groupies im Teenageralter ficken. Die tollen Stars sind aber elende Würstchen wenn sie es nötig haben sich von Kindern anhimmeln zu lassen.

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