Deutsche Verhältnisse: Das Kartoffelpatriarchat

End Patriarchy

istolethetv via Flickr, [CC BY 2.0]

Es sind gute Zeiten für das Kartoffelpatriarchat, jene deutsche Form der Misogynie, die so viel subtiler und deshalb unangreifbarer funktioniert als der rohe Frauenhass, der andernorts auf der Welt zu beobachten ist. Der Deutsche betrachtet offen zur Schau getragenen Frauenhass als “primitiv”, er hält es lieber mit einer stillen, weiter entwickelten Form der Frauenverachtung, die er hinter allerlei Gesetzen und Bekenntnissen verbirgt, bei Bedarf sogar spöttisch sezieren kann, nie aber aufgibt.

In Jonathan Franzens aktuellem Buch “Unschuld” geht es, wie der Titel vermuten lässt, um Schuld und Unschuld und um Moralität und auch um Deutschland. Schon relativ am Anfang lässt Franzen eine seiner Figuren, eine Deutsche, folgenden Satz sagen: “Momentan ist es in Deutschland mit Männern und Frauen ziemlich schlimm.” Dieser Satz wird bestätigt durch viele andere Nebensätze und Aufgaben, die erahnen lassen, dass Jonathan Franzen Deutschland nicht nur als Land von Pünktlichkeit, Teilung und toller Technik sieht, sondern auch als Land einer ganz besonderen Art von Misogynie, einer, die nur schwer greifbar ist und doch allgegenwärtig, die alles durchtränkt und doch unsichtbar bleibt, geleugnet und zugleich überall angewendet.

Rezensenten hielten dem Buch Frauenfeindlichkeit vor, wie immer bei Kunst und Literatur ist das wohl Interpretationssache, ich las viel mehr eine sehr gelungene Überspitzung der Tatsache, dass der Frauenhass alle gesellschaftlichen Befreiungsschläge überlebt, sich in jede Utopie einschleicht und durch das Internet nicht verringert, sondern gar katalysiert wird, was seine Ursache darin hat, dass er nie grundsätzlich reflektiert, sondern immer nur ein wenig kaschiert wird. Überall. Aber vor allem in Deutschland. Wir sind Weltmeister darin, Frauen in jovialer Altherrenmentalität auf ihre Plätze zu verweisen und ihnen entweder einzureden, es gäbe keine Unterdrückung ihres Geschlechts oder aber, wenn es sie gäbe, so seien sie selbst daran Schuld. Diese Art der Deutungsgewalt macht uns einmal mehr zu Vorbildern, wenn es darum geht, den alten Frauenhass in ein jüngst neu eingeläutetes Zeitalter zu transportieren: In der postfaktischen Gesellschaft zählt die Realität, ob beobachtet oder subjektiv empfunden, nicht mehr, sondern nur noch ihre Interpretation. Macht definiert sich über Deutungsmacht und Deutungsmacht ist die Macht des Patriarchats der Zukunft.

Diskriminierung effizient nutzen: Deutsche machen es vor

Wer in den letzten Tagen auf Facebook unterwegs war, der bekam ihn angezeigt, den Spot der Antidiskriminierungsstelle, mit dem sie das 10jährige Bestehen des Antidiskriminierungsgesetzes feiert. Darin werden “sexistische” Stellenangebote vorgelesen, die es jetzt nicht mehr gibt, etwa die Suche nach einer “Haushaltsperle” oder einer “Abwaschfrau”. Der ganze Spot soll vermitteln, wie viel sich doch in den letzten Jahren getan hat, vorgestern gab es auch einen großen Festakt zum Antidiskriminierungsgesetz, bei dem natürlich auch Heiko Maaß nicht fehlen durfte. Alles super im Gleichberechtigungsland Deutschland? Schluss mit sexistischer Werbung, Diskriminierung am Arbeitsplatz und überhaupt dem ganzen Frauen-Unrechts-Gedöns? Sicherlich war der Festakt ein Beispiel an Selbstbeweihräucherung der alten (und jungen) Herren und Herrschenden im Land und gleich wurde auch von einer “Führungsrolle” Deutschlands für “Grundrechte und Gleichbehandlung in Europa” gefaselt. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen – einmal mehr, hm?

Schauen wir uns doch an, was diese Führungsrolle anderen Ländern bringen kann. Bestimmt fühlen sich gleich alle Frauen Europas ein Stück weit mehr gleichberechtigt, wenn auch sie in Zukunft an Bahnhöfen oder auf Autos Werbung lesen, in der für “die heißesten Früchtchen der Stadt” geworben wird oder aber in Hamburg erfahren, dass hier “geile, reife und erfahrene Frauen, genauso wie junge, hübsche und perverse Schönheiten” auf geizige, selbstredend männliche Kunden warten, denen jeder Wunsch erfüllt wird. Das ist es, was die Welt, was Europa von Deutschland in Sachen Gleichberechtigung erwarten kann – legalisierten Sexkauf, maximale Ausbeutung von Frauen und das alles noch hübsch versteuert.

Der Festakt der Antidiskriminierungstelle wirkt wie Hohn angesichts der Situation von knapp 400.000 Prostituierten in Deutschland, die nahezu rechtlos der Gier von Bordellbetreibern, Zuhältern und Freiern ausgeliefert sind. Da wird es schon als Fortschritt gefeiert, wenn dank dem neuen Prostitutionsschutzgesetzchen Freier zumindest Kondome benutzen sollen, in der schönen neuen Sexarbeitswelt ist ein verzweifelter Sprung aus dem Fenster, um einem gewalttätigen Zuhälter zu entkommen, dann auch ein “Arbeitsunfall”.  Die Frauen in der Prostitution, so die Lesart, machen diesen Job “freiwillig”, vor allem als “willkommene Alternative” zu der Arbeit ihrer oft sehr armen Herkunftsländer. Deutschland, du Vorbild an Großzügigkeit und Menschlichkeit – Jobs und Sozialversicherung haben wir für diese Frauen zwar keine, aber wenn sie bereit sind, sich für lächerliche Preise “tabulos” in alle Löcher penetrieren zu lassen, ja, dann sind sind sie willkommen im Gleichberechtigungs-Weltmeister Deutschland.

Deutschland zeigt also, wie man die Geschlechterhierarchie optimal zur Erhöhung des Steueraufkommens nutzt, die Gewinne aus dem Sexkauf sind legal und Prostitution ist nicht länger schmuddelig. Die Frauen müssen nicht in ihren Herkunftsländern hungern und die brutale, sexistische Diskriminierung, die dem ganzen System Prostitution zu Grunde liegt, wird einfach weggedeutet. Weiter so!

Sexismus? Ein Karrierekiller

In der letzten Woche machte die Berliner CDU-Politikerin Jenna Behrends den Sexismus in ihrer Partei öffentlich, “linke” Medien wie Neues Deutschland hoben so gleich zum Gespött auf die Konservativen an und verschwiegen dabei, dass es in den Reihen der LINKEN und anderswo auch nicht besser aussieht. “Fickst du die?”, fragten ihre Parteikollegen sich gegenseitig und tauschten sexistische E-Mails über sie aus.
Die Empörung über diesen Satz dauerte nicht lange an, heute schon heißt es, Behrends, als Quereinsteigerin und junge Mutter, sei selbst irgendwie dran schuld und außerdem nicht glaubwürdig. Laut der ehemaligen Familienministerin Schröder ist der Sexismusvorwurf ohnehin “extrem gefährlich und wirkmächtig” und kann “Karrieren zerstören”:

“Die Sensibilität für Sexismus ist exorbitant gewachsen. Der Vorwurf ist aber auch extrem gefährlich und wirkmächtig. Im Fall Rainer Brüderle hat er beispielsweise dazu geführt, jemanden politisch zu vernichten, der sehr viel für unser Land getan hat.” (Kristina Schröder in der Welt vom 28.08)

Sie selbst habe ihr Geschlecht eher als Vorteil erlebt, fährt sie fort.  Wüsste man nicht, dass es zu den besseren Entwicklungen der politischen Landschaft gehört, dass Kristina Schröder NICHT mehr die Weichen für Frauen- und Familienpolitik stellt, man müsste als Frau sofort beginnen, nach Arbeits- und Lebensmöglichkeiten im Ausland zu suchen.

Der arme Rainer Brüderle also, der verdiente alte Herr, der so viel für unser Land getan hat, zu Fall gebracht über einen missverstandenen Tittenwitz. Sieht so etwa Gleichberechtigung aus? Wenn die alten Herren junge Journalistinnen und Parteikolleginnen nicht mehr mit dem bedenken können, was sie für witzig und charmant halten und diese auch noch aufmüpfig werden? Unrecht! Die Herrschaft der humorlosen Feministinnen droht, die totale Unterdrückung des Mannes und seines Wesens. Wo ist unser Land nur hingekommen?

Rasch wird auch hier mit der Umdeutung begonnen. Vor “amerikanischen Verhältnissen” wird gewarnt, in denen niemand mehr sagen darf, was er denkt. “Die Gedanken sind frei”, das ist doch typisch Deutsch, oder?

Es gibt aber Gedanken, die darf man nicht mehr aussprechen – aus gutem Grund. Sie sind antisemitisch, homophob oder rassistisch – und betreffen Männer und Frauen. Sexismus aber betrifft ausschließlich Frauen – und schon wird die Freiheit der Gedanken höher gewertet als die “Befindlichkeiten” der Gruppe, die sie diskriminieren. Kurz gesagt: Sexismus gibt es nur, weil Frauen darüber reden. Würden wir alle, wie Frau Schröder, mal die Vorteile unseres Geschlechts erkennen (welche das sind, lässt sie bezeichnenderweise offen), dann bräuchten wir diese ganze Debatte nicht zu führen. Auch hier wieder: Alles eine Frage der Deutung!

Politik ist ein Männergeschäft. Die Tatsache, dass in Deutschland eine Kanzlerin regiert hat daran nichts geändert – im Gegenteil. Früher war sie die “Mutti”, jetzt hat sie sich von falschem Gefühl für die Flüchtlinge leiten lassen und das schöne in Deutschland an den Rand des Abgrunds geführt, weil ihr Verhalten wahlweise die rechtspopulistischen Höllenhunde von der Kette gelassen oder aber einer muslimischen Invasion Tür und Tor geöffnet hat, so die jeweilige Lesart, je nachdem, wo man sich gerade aufhält. Einem Mann wäre das nicht passiert? Nun, ihm würde man jedenfalls nicht vorwerfen, er habe sich von seinen Gefühlen leiten lassen.

Eine Vergewaltigung anzeigen? Ein unkalkulierbares Risiko!

Gleich drei Gerichtsurteile der letzten Wochen zeigen, dass wir uns trotz neuem Sexualstrafrecht mitten in einem fatalen Backlash in Sachen Rechtssprechung bei Sexualverbrechen befinden. Nicht nur wurde Gina-Lisa Lohfink zur Zahlung von 20.000 Euro wegen einer Falschbeschuldigung verurteilt, obwohl es ein Video gibt, das als “Vergewaltigungsvideo” Journalisten angeboten wurde, auch Claudia D. muss Jörg Kachelmann nun 7000 Euro plus Zinsen und die Hälfte der Gerichtskosten erstatten, weil sie ihn nach Auffassung des Gerichts fälschlich beschuldigte. Dass Kachelmann einst aus Mangel an Beweisen freigesprochen wurde und dass es von da bis zu einer erwiesenen Falschbeschuldigung noch ein langer Weg ist, interessierte die durchweg männlichen Richter in Frankfurt nicht.

Das BGH, jene Hochburg des Frauenhasses mit ihrem amtierenden Lord of Misogyny, Thomas Fischer, kassierte gestern ein Urteil, das einen Richter verurteilt hatte, eine 15 Jahre jüngere, drogenabhängige Staatsanwältin missbraucht zu haben. Tatsächlich, so die Neuinterpretation, seien sich die beiden “auf Augenhöhe” begegnet und der Sex der Frau mit ihrem Vorgesetzten sei Ausdruck ihrer “sexuellen Selbstbestimmung”. Vielmehr habe sie ihn instrumentalisiert.

Postfaktischer Zynismus: Der Nährboden für zukünftigen Frauenhass

Deutschland, das Land der Dichter und Denker, lebt den postfaktische Zynismus schon viel länger als die meisten anderen Länder der Welt, weil seine Vergangenheit zu viele Wahrheiten beinhaltet, die vielen heute noch unangenehm sind. Deutschland weiß, wie man Dinge so lange uminterpretiert, bis sie passen, das haben die alten Herren hier schon immer vorgemacht. Nun ist man dabei den alten Frauenhass in einen neuen zu transformieren, einen, der nicht mehr greifbar ist, sondern nur noch als Wahnvorstellung der Frauen umhergeistert. Ihn nur zu benennen, disqualifiziert Frauen für die Teilnahme am politischen oder gesellschaftlichen Diskurs. Wer von uns mitspielen will, im politischen, im intellektuellen Betrieb, der muss Sexismus akzeptieren und einmal mehr erkennen, dass wir die Regeln in diesem Spiel nicht mitbestimmen dürfen. Das ist die abstrakte, die Deutungsebene, jene, wo sich irgendwann alles im Nebel pluralistischer Interpretion verliert.

Die ganz direkte, körperliche und deshalb noch viel bedrohlichere Ebene ist, dass uns weder neue Gesetze noch Antidiskriminierungsstellen davor schützen können, zur Ware oder zum Freiwild gemacht zu werden. Die bittere Erkenntnis ist, dass wir, nach demokratischem Verständnis, in vielen Bereichen den rechtlichen Rahmen bereits ausgeschöpft haben. Doch all diese Gesetze, diese Novellen und Antidiskriminierungsstellen nutzen gar nichts, solange der Diskurs in unserer Gesellschaft weiter von den alten Herren und ihren Handlangerinnen bestimmt wird.  Solange wird die Anzeige eines sexuellen Übergriffs mit dem Risiko einhergehen, sich finanziell zu ruinieren, ein sehr effektiver Täterschutz.

Wenn in tausend Jahren die Forscher der Zukunft nur unsere Gesetzestexte interpretieren, dann werden sie uns wohl loben für unsere vorbildliche Geschlechterpolitik. Sie werden nicht wissen, dass wir aus Angst vor finanzieller Bestrafung zögern, eine Vergewaltigung anzuzeigen, wenn diese nicht mindestens von drei anderen Männern bezeugt werden kann. Ein Video oder blaue Flecken reichen nicht, das Wort einer Frau schon gar nicht, eine Vorstellung, die wir muslimischen Ländern gerne als “rückständig” zum Vorwurf machen. Wenn aber zwei das gleiche tun, dann ist es noch lange nicht das selbe. Sie werden nicht wissen, dass all die selbstbestimmten Prostituierten ihr schwer verdientes Geld den “Wirtschaftern” hinterhertragen, dass sie trotz Legalisierung weiter Gewalt, Ausbeutung und Unsicherheit ausgeliefert sind. Jene Forscher der Zukunft werden nicht wissen, dass Sexismus zum Alltag aller Frauen gehörte, auch wenn es wohl klingende Gesetze und Bundesstellen gegen ihn gab, sie werden nicht wissen, dass es weiter die Männer waren, die für uns bestimmten, wie wir unsere Realität wahrzunehmen haben, am Richter- und Rednerpult und in den Feuilletons. Vielleicht werden sie, die Forscher einer besseren Zukunft ahnen, dass da, wo so viele Gesetze notwendig sind, der Frauenhass offenbar tief verwurzelt war, aber sie werden nichts wissen davon, wie es sich anfühlte, ihn zu erleben.

Das Patriarchat der Zukunft

Im postfaktischen Zeitalter hat der die Macht, der die Deutungshoheit, der Labels verteilt und aufklebt. Faktisch mögen wir gleichberechtigt sein, herrlich antidiskriminiert. Postfaktisch aber werden wir Frauen vom Deutungsdiskurs ausgeschlossen, es sei denn, wir erkennen patriarchale Grundsätze a priori an, wie es Frau Schröder tut. Ein Ende des Frauenhasses, des Sexismus, der Ausbeutung und der sexuellen Gewalt ist erst in Sicht, wenn wir auch am Deutungsdiskurs beteiligt werden, das Pendel schlägt aber gerade in eine ganz andere Richtung.

Das ist es, was die Welt von unserem, vom “Kartoffelpatriarchat” lernen kann, das ist es auch, was Jonathan Franzen in den deutschen Verhältnissen erkennt, und zwar in allen, den linken, rechten, sozialistischen, konservativen, utopischen. Ihr könnt Frauen alle Rechte geben, lasst sie arbeiten, mitreden, Auto fahren, abtreiben. So lange ihr darüber bestimmt, welche Bedeutung das hat, habt ihr nichts zu befürchten, die Frauen aber alles zu verlieren.

2 Kommentare

  1. Dieser Artikel ist so wahr und zeigt die “blinden Flecken” in der Geschlechterdebatte. Gerne grenzen sich ja die Deutschen Linken von den “primitiven Moslems” ab, da wo eine Frau nach einer Vergewaltigung noch mit Steinigung, Ehrenmord oder Gefängnis rechnen muss. Nun, hier ist die Frau ja auch immer “selber Schuld” und muss “nur” ihr Verhalten ändern, dass sie nicht vergewaltigt wird, oder geschlagen, oder Beides! Auch hier braucht es offensichtlich bei einer Vergewaltigung “Zeugen” , die ja eben meistens fehlen. (Ansonsten glaubt “mann” der Frau eh nicht!)
    Ja, in Deutschland (und vielen Ländern europaweit) werden die Taten der Männer immer verharmlost, bagatellisiert und schöngeredet. Wenn es dann halt nichts mehr schönzureden gibt, weil die Frau tot ist, dann erfolgt ” künstlich grosse Empörung”,—= für einen Tag; und dann ist alles wieder beim Alten. Bei uns werden vergewaltigte Frauen halt “nur” seelisch gesteinigt und ihre körperliche und seelische Integrität mit Füssen getreten, oft auch lächerlich gemacht, damit die Herren sich weiter ungeniert an Frauen vergehen können.
    Sein angebliches “sexuelles Recht auf die Frau” ist einer der Grundpfeiler des Patriarchats und es scheint, dass NICHTS, aber auch gar nichts dieses angebliche männliche ” sexuelle Grundrecht” erschüttern kann. Und: Was mann kaufen kann, darf mann halt auch stehlen, nicht? Frauen bilden sich ja sowieso alles nur ein! Und überhaupt, die “wollen” das doch.

    Es herrscht Krieg gegen die Frauen; und das schon seit langem!

    Bei keinem andern Delikt wird dem Opfer eine Mitschuld, resp. die Alleinschuld gegeben. Deshalb ist eine Vergewaltigung (und auch Prostitution) das feigste aller männlichen Verbrechen; und immer schön gedeckt vom Justizapparat.

    Ich muss immer bitter lachen, wenn ich mir vorstelle, wie viel Geld ausgegeben wird, um das “Vaterland vor Feinden” zu schützen.
    Den eigenen Körper, der einem ja immerhin am “nächsten” ist, darf man, resp. Frau jedoch nicht gegen unerwünschte Eindringlinge schützen….. , wo kämen wir denn da hin?

    Nun, das mit den Grenzen des Vaterlandes ist ja jetzt im Zuge der Migrationspolitik auch obsolet geworden. Alles wird wieder einmal schlimmer als besser. Ja, und natürlich bezahlen Frauen wieder einmal als Erste den Preis!

  2. “In der postfaktischen Gesellschaft zählt die Realität, ob beobachtet oder subjektiv empfunden, nicht mehr, sondern nur noch ihre Interpretation”
    Ja,mit der Objektivität haben es Viele nicht so.Überall in der Welt gilt das Motto “Lieber Schein,statt Sein”…Aber wenn man selbst nicht so lebt,wird man als egoistisch bezeichnet…Das ist an Ironie kaum zu überbieten!!!

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