Die Kölner Silvesternacht war ein Geschenk für deutsche Männer

Real fucky-fucky live show

Martin Witte (Flickr)[CC BY-NC 2.0]

Was sich während der Kölner Silvesternacht auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln abspielte, hat sich wohl jüngst während des “Karnevals der Kulturen” in Berlin wiederholt. Frauen wurden von Gruppen von Männern gejagt, eingekreist, begrapscht und bestohlen. In beiden Fällen sind Männer mit Migrationshintergrund, vornehmlich muslimischen, an den Taten beteiligt, wie zumindest im Fall der Kölner Silvesternacht durch Ermittlungen nun zweifelsfrei feststeht.  Als die ersten Meldungen zu den Vorfällen beim “Karneval der Kulturen” aufploppten, las ich mich auf Twitter quer durch die Kommentare. Etwas erschien mir seltsam, das ich jedoch erst nach längerem Nachdenken in Worte fassen konnte. Zunächst war da das Schweigen auf der feministischen Seite. All jene, die noch Anfang des Jahres #ausnahmslos unterzeichneten, waren still, äußerten sich nicht zu den neuesten Vorfällen. Das liegt daran, dass sie es unter allen Umständen vermeiden wollen, in die Rassismusfalle zu tappen. Also sagen sie lieber nichts und verraten so die Sache der Frauen, was einmal mehr zeigt, wie wenig Frauen eigentlich gelten. Lieber Frauenerfahrungen verschweigen, als irgendeinen Mann Rassismus aussetzen. Das ist nicht nur feige, das ist auch ideologisch und viel zu kurz gedacht.

Dann gibt es die andere Seite, die sich im Erfolg des neu erschienen Buchs von Alice Schwarzer “Der Schock” ausdrückt, das wenige Tage nach seinem Erscheinen bereits vergriffen ist. Darin geht sie den Ereignissen der Kölner Silvesternacht nach und kommt zu dem Ergebnis, dass sie etwas mit einem im Islam verwurzelten Frauenhass zu tun haben, den wir durch Zuwanderung und Flüchtlinge regelrecht importiert und willkommen geheißen haben.  Dafür erhielt sie viel Zuspruch – für mich zunächst mal erstaunlicherweise gerade von männlicher Seite. Nie zuvor habe ich in meiner Timeline und auf Twitter so viele Männer gelesen, die begeistert ein Buch von Alice Schwarzer empfehlen. Auch das ist doch zunächst seltsam, immerhin sind das genau die Männer, die sich sonst gerne ausgiebig über Feministinnen im Allgemeinen und Alice Schwarzer im besonderen lustig machen.

Schließlich las ich den Tweet eines unbekannten Mannes, der in etwa schrieb: “Frauen werden gejagt und eingekreist und wir regen uns über Busenwitze auf.” Da machte es “Klick” in meinem Kopf. Viele weitere Tweets und Kommentare bestätigen, was mir zunächst nur als Gedanke durch den Kopf schoss, sich bei längerem Nachdenken aber als Tatsache erwies. Für deutsche Männer, explizit die Frauenhasser, Sexisten, Sexkäufer und Pornokonsumenten unter ihnen, sind die Kölner Silvesternacht und alle anderen ähnlichen Ereignisse ein Geschenk. Mit ausgestrecktem Finger zeigen sie nun auf die “Fremden”, die “Muslime” und schimpfen über deren frauenfeindliche Handlungen. Das tun sie aber nicht, weil sie sich Sorgen um uns Frauen machen. Die Kölner Silvesternacht macht aus den eingefleischten deutschen Frauenhassern nicht auf einmal Feministen. Im Gegenteil: Ereignisse dieser Art werden benutzt, um den eigenen Sexismus, die eigene Frauenverachtung zu relativieren. “Nun seht ihr mal, wie gut ihr es eigentlich mit uns habt”, ist die Aussage dahinter. “Immerhin jagen wir euch nicht in Gruppen, klauen euch die Handys und befummeln euch” und dann der Zusatz “worüber habt ihr euch eigentlich all die Jahre aufgeregt, da hattet ihr es mit uns doch richtig gut, bevor die fremden Männer kamen.” Auf einmal scheinen der heimische Sexismus, die Benachteiligung von Frauen, die allgegenwärtige Vergewaltigungs- und Pornokultur längst nicht mehr so schlimm wie das, was uns Frauen da aus “Nordafrika” und anderen muslimischen Ländern droht, deshalb springen Männer begeistert auf den Zug auf. Endlich können sie sich als Bewahrer der Frauenrechte ausgeben, als wahrhaft zivilisiert und vor allem ein reines Gewissen haben, denn es sind auf einmal nicht mehr sie, an die sich die Kritik des Feminismus wendet. Endlich haben sie den Beweis dafür, dass feministische Kritik bislang eigentlich nur hysterisches Gequatsche war, es nun aber doch wirklichen Grund gibt, sich aufzuregen, wenn da Horden dunkelhäutiger Männer ausschwärmen und Frauen im öffentlichen Raum nachstellen. Der eigenen Angst vor Fremden, die Ablehnung von Flüchtlingen und Zuwanderung, kann mit dem wohligen Gefühl der moralischen Berechtigung Ausdruck verliehen werden, immerhin geht es ja um die Sache der Frauen, wenn man sich darüber empört, was muslimische Männer hier so treiben. Wenn sich Feminismus mit Rassismus verbündet, hat er auf einmal für weite Teile der männlichen Bevölkerung eine Existenzberechtigung.

Der deutsche Frauenhass ist ein anderer als der in muslimischen Ländern. Er ist intellektuell verbrämter, subtiler und gerade deshalb so schwer zu greifen. Er macht seine Sache so gut, dass vielen Frauen in Deutschland gar nicht klar ist, dass sie als Frau benachteiligt, unterdrückt und vielen Arten von sexueller Gewalt ausgesetzt sind. Zwar erleben sie Tag für Tag, dass sie weniger verdienen, dass ihnen nachgepfiffen wird, dass sexuelle Gewalt nicht sanktioniert wird, dafür Prostitution legal ist, Sexismus in der Werbung und im Miteinander allgegenwärtig ist und sich 90 Prozent aller Männer regelmäßig einen drauf runter holen, wenn Frauen im Porno vor der Kamera vergewaltigt werden. Trotzdem sind sie der Meinung, dass sie als Frauen doch längst gleichberechtigt sind und Feminismus deswegen unnötig.
In muslimischen Ländern ist das anders. Da gibt es kein Diktum einer “liberalen und freien Gesellschaft”, unter deren Deckmantel dann 100.000e von Frauen in der Prostitution sexueller Gewalt ausgeliefert werden oder Pornos gar als Gipfel der sexuellen Befreiung betrachtet werden. Auf der einen Seite hat dort Sexualität im öffentlichen Raum nichts verloren, auf der anderen Seite sind Frauen auch dort in erster Linie sexuelle Objekte, die sich, anders als bei uns, wo sie sich möglichst sexy und den Schönheitsnormen gemäß zu geben haben, zu verstecken und verhüllen haben, um mit der männlichen Lust nicht das Tier im Manne zu wecken. Wagen sie sich dennoch in den öffentlichen Raum, so sind sie nach diesem Diktum selbst Schuld an den sexuellen Übergriffen, die ihnen dort geschehen, so wie Frauen, die das sexistische Spiel um Äußerlichkeiten und vermeintliche Weiblichkeit nicht mitmachen, bei uns dafür diskriminiert werden. Der muslimische Frauenhass ist roher, unverstellter, offensichtlicher. Dennoch hat er seine Wurzeln nicht im Islam selbst, so wie unser hausgemachter Frauenhass seine auch nicht im Christentum hat.

Der Frauenhass ist viel älter als beide Religionen. Die alten Griechen und Römer zum Beispiel, für uns die Wiege unser europäischen Kultur, waren Frauenhasser par excellence, allen voran die von uns so hochgeehrten Philosophen wie Aristoteles. Frauenhass ist eine eigene, beinahe weltumspannende und epochenübergreifende Ideologie, die mächtiger und älter ist als jede noch lebendige Religion. Sowohl die Bibel als auch der Koran wurden von Männern geschrieben, die in dieser Ideologie sozialisiert wurden. Kein Wunder also, dass sie den Frauenhass in beiden Schriften festschrieben. Das hat seine Vorteile, denn nun konnten die Jünger beider Religionen bei Bedarf wahlweise den Koran oder die Bibel hervorziehen, wenn sie Frauen als Hexen folterten und verbrannten oder Ehebrecherinnen peitschen und steinigen.  Das Christentum hat wirkmächtig dafür gesorgt, dass Frauen über Jahrhunderte hinweg benachteiligt, unterdrückt und Gewalt ausgeliefert wurden. Seine frauenfeindliche Doktrin bestimmt bis heute in katholisch geprägten Ländern darüber, unter welchen Umständen Frauen abtreiben dürfen und dass Frauen weder Priester noch Pabst werden können. Niemand käme deshalb auf die Idee, dem Christentum den Kampf anzusagen und zum Beispiel die Regierungspartei dazu aufzuforden, ihr “C” im Namen endlich abzuschaffen. Was macht es schon, dass so viele Frauen (und Indigene und Andersdenkende) im Laufe der Jahrhunderte durch die Kirchen den tatsächlichen oder kulturellen Tod starben, immerhin gehört das Christentum doch zu Europa oder? Kritik an der Kirche äußert sich in individuellen Entscheidungen, zum Kirchenaustritt, zum Atheismus. Aber eine breite politische Bewegung, die die Abschaffung dieser längst überkommenen Institution mit ihrer gewaltvollen Geschichte fordert, verlangt, dass sich ihr Einfluss auf die Gesellschaft in Deutschland endlich verringert? Die gibt es nicht. Jeder soll doch noch immer glauben können, was er will, außerdem, was wären deutsche Ansichtskarten ohne all die schönen Kirchtürme? Auch der deutsche Feminismus ist bezeichnend still, wenn es darum geht, das Christentum für seinen Frauenhass zu kritisieren.

Ganz anders aber, wenn es um die Religion der anderen, den Islam geht. Die sollen nun bitte, und zwar möglichst schnell, ihre Religion reformieren, und dadurch den Frauenhass reflektieren und ausmerzen, etwas, das uns selbst in unserem Glauben nicht gelungen ist. Viel schlimmer noch: Obwohl Deutschland von Jahr zu Jahr säkularisierter wird, wird der Frauenhass dadurch nicht weniger, im Gegenteil, im wahlweise intellektuellen, politischen oder künsterlischen Gewand ist er auf dem Vormarsch, lese man doch nur, wie sich Kolumnisten über die dringend anstehende Neuregelung des Vergewaltigungsparagrafen ereifern, Porno-Rap als Kunst gefeiert wird und die Linkspartei die eifrigsten Verteidiger deutschen Freiertums in ihren Reihen hat.
Frauenhass und sexuelle Gewalt sind in Deutschland ebenso verwurzelt wie in muslimischen Ländern, denn ihr Ursprung ist nicht die Religion, sondern die Gesellschaft, die ihre patriarchalen Grundmuster nicht überwinden will. Nur weil diese Art von Frauenhass uns so vertraut ist, dass wir sie im Alltag gerne verharmlosen, um nicht den Verstand darüber zu verlieren, dass wir als Frauen in einer solchen Gesellschaft aufwachsen, macht es ihn nicht besser. Deutsche Männer sind Vergewaltiger, Grapscher, Frauenunterdrücker, Sexisten, Sexkäufer und Pornoschauer. Weder ein steigender Bildungsgrad noch Zugehörigkeit zu einem bestimmten politischen Spektrum ändern daran was, es gibt sie in der bürgerlichen Mitte, unter Linken, unter Rechten, in allen Altersstufen und Gesellschaftsschichten, vom Professor an der Uni, der seine Studentinnen mit sexistischen Anmerkungen und Tatschereien belästigt oder weiblichen Studenten weniger zutraut bis zum Bauarbeiter, der jeder Frau auf der Straße nachpfeift. So komplex unsere Gesellschaft auch sein mag, so divers und widersprüchlich, der Frauenhass ist eines der Themen, bei dem sich zumindest die meisten Männer so einig sind wie bei ihrer Begeisterung für Fußball, unterstützt von all jenen Frauen, die nicht als “hysterische Feministinnen” gelten möchten und deshalb das eigene Geschlecht wieder und wieder verraten. Es gefällt den deutschen Frauenhassern nicht, wenn man ihnen auf die Schliche kommt, ihr Treiben öffentlich macht und anprangert. Niemand nennt sich selbst einen Sexisten und will auch nicht so genannt werden. Auch den Sexkauf wollen sie sich nicht verbieten lassen. So schwach die feministische Bewegung auch sein mag, es gelingt ihr doch immer wieder den Frauenhass dennoch sichtbar zu machen und zu bekämpfen, sei es in der Forderung des Sexkaufverbots oder dem Kampf für einen Vergewaltigungsparagrafen, der diesen Namen auch verdient, dennoch bleiben ihre Aktionen oft nur Nadelstiche gegen das übermächtige patriarchale System, dessen Träger sich hinter Sätzen wie “Frauen sind doch längst gleichberechtigt, das steht sogar im Grundgesetz” oder “Ich mache zu Hause immer den Abwasch” verschanzen können. Das Patriarchat wehrt sich mit aller Kraft, gibt Feministinnen wahlweise der Lächerlichkeit oder der Bedeutungslosigkeit preis oder überschüttet sie im Internet mit anonymem Hass.

Umso besser, wenn dann auf einmal Männer aus einem anderen Kulturkreis auftauchen, die es noch nicht gelernt haben, ihren Frauenhass so gut zu rechtfertigen, so unangreifbar zu machen wie es den deutschen Frauenhassern gelingt. Aus ihrem Handeln wird die Munition der deutschen Anti-Feministen und ihrer Sympathisanten, denn so lange wir Frauen Übergriffen wie in Köln und andererorts ausgesetzt sind, wollen wir uns doch nicht ernsthaft über sexistische Werbung oder dergleichen beschweren, oder? Mit dem Auftauchen des muslimisch geprägten Frauenhasses können sich die deutschen Misogynisten nun mit reinem Gewissen bequem zurücklehnen, ein paar giftige Tweets schreiben und sich ansonsten weiter in ihrer Frauenverachtung suhlen. Sie können sich sogar mit Alice Schwarzer verbünden, wenn es gemeinsam gegen die anderen, die Fremden geht und sich das wohlziviliserte Mäntelchen eines Frauenbeschützers umhängen. Wer will schon einen Mann für Sexkauf und Pornokonsum kritisieren, wenn auf deutschen Straßen Frauen von Männerhorden gejagt werden? Dagegen macht sich die deutsche Misogynie doch wie Pillepalle aus.

Ich habe es nach den Ereignissen von Köln schon an anderer Stelle geschrieben: Wären Frauen in Deutschland wirklich gleichberechtigt und sicher, so würde importierter Frauenhass wohl kaum Bedrohung für uns darstellen. Die Ereignisse von Köln und andererorts sind deshalb so erschreckend, weil sie eben nicht singulär sind, sondern sich einordnen in das bereits bestehende patriarchale Geflecht, das in Deutschland Frauen unterdrückt, benachteiligt, ausbeutet und ausliefert. Sie verstärken den deutschen Frauenhass und machen es umso schwerer, ihn zu bekämpfen. Bei dem ganzen Trubel um Köln und Co. ist es um andere, wichtige feministische Kämpfe leise geworden und davon profitiert der längst etablierte deutsche Frauenhass. Deutschen Männer konnte gar nichts besseres passieren als die Silvesternacht und der Karneval der Kulturen. Endlich können sie ihr Gewissen reinwaschen, sich umdrehen, der Kollegin ein paar sexistische Sprüche drücken oder an der nächsten Ecke eine Prostituierte missbrauchen, ohne sich dabei schlecht zu fühlen. Die wahren Frauenhasser sind nun nämlich die anderen.

16 Kommentare

  1. Karin Schnitzlein-Liebhäuser

    Ich glaube, dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Nicht erst seit Köln fällt mir auf, wie deutsche Männer ihre Taten und ihren Sexismus verharmlosen, es ist danach nur offensichtlicher geworden

  2. Ausgezeichnet! Treffsicher – informativ – logisch – und konsequent auf den Punkt gebracht!

    Kleine Kritik – nicht am Beitrag, sondern am “Outfit” des Blogs: warum steht denn da “Autor”: Mira Sigel? Ich würde doch meinen, es handelt sich hier um eine Autorin … könntet Ihr das nicht vielleicht ändern bitte?

  3. Genau auf den Punkt! Dem ist nichts mehr beizufügen! Bravo!

  4. Gut geschrieben. !
    Auch ich denke, Sexismus und Frauenhass wird in unserer eigenen Kultur verharmlost. Auch ich habe zuweilen meine Schwirigkeiten damit, dass Frauen sich zwar feministisch nennen, einer christlichen Kirche angehören, sind, aber den Frauenhass in ihrer eigenen Religion nicht benenn können. Wo wir als Frauen überall eingeschüchtert werden fällt schon gar nicht mehr auf. Das ganze passiert viel zu subtil. Eine besondere Art das zu tun fällt mir im Augenblick in Form von Beziehungsberatung ein. Insbesondere, wenn das ganze noch mit einem esoterischen Glanz versehen ist und viel Wert auf “wahre Männlichkeit” und ” wahre Weiblichkeit” gelegt wird. Da gibt es dann Seminare für die “Mannwerdung” und auch für Frauen. Hier erfährt Frau dann, dass der Mann in einer Beziehung die Führung zu übernehmen hat. Bzw. es seiner männlichen Natur entspricht. Und würde man als Frau dies ihm nicht zugestehen, vielleicht sogar eine eigene Meinung haben, sich dafür auch engagieren, dann würde Frau den Mann kastrieren. Statt dem Paar Kompetenzen in Konfliktmanagement an die Hand zu geben, mit denen man kooperativ Lösungen finden kann, bekommt Frau so wieder unterschwellig vermittelt, sie ist schuld, sie kastriert ihren Mann, wenn sie nicht so funktioniert wie er möchte. Auch wenn man sich durch sogenannte Männerblogs mal etwas durchliest, wenn dort versucht wird dem Manne “wahre Männlichkeit” zu vermitteln, steht hier häufig als Rat an die Männer geschrieben, Frauen wollen geführt werden und können keine eigenen Entscheidungen treffen. Das ist einfach so hinzunehmen und auch zu glauben. Mir schnürt sich jedesmal die Kehle zusammen wenn ich so etwas lese. Das sind keine Blogs von Männern aus anderen Kulturen, das sind Blogs von den ” guten ” deutschen Männern. Auch in sogenannten Frauenzeitschriften, die ja immer das Thema Beziehung bedienen, stehen Ratschläge für Frauen, die in meinen Augen nichts weiters sind als Einschücherungsmassnahmen, sich ja nicht zu fordernd, zu laut oder zu klug sich zu zeigen. Im Grund frage ich mich, wie reif ist ein Mann wirklich, wenn er eine Frau nur ertragen kann, wenn sie “doof” ist. Noch ein weiteres Beispiel. Von einem Coach, der auch Führungskräfte coacht, sich aber auch mit dem Thema Mannsein und Männlichkeit auseinandersetzt, hatte ich folgendes gehört : “Es gibt viele männliche Führungskräfte, die ein großes Unternehmen managen können, doch zu Hause haben sie Ihre Frau nicht im Griff.” Allein schon der Ausdruck, eine Frau ” im Griff haben ” zu müssen, löst bei mir Wut aus. Ich bin keine Firma, die man managen muss. Was für ein Bild von mir als Frau. Auch das ist für mich sexistisch. Wird aber anscheinend Männern hier in Deutschland wohl in dem ein oder anderen Männerseminar gerne vermittelt. Mit welchem Frauenbild begegnen mir dann diese Männer. Und wo habe ich hier als Frau eine Chance ernst genommen zu werden. Mit echtem Respekt hat das nichts zu tun. Und um das ganze noch abzuschließen, angeblich wollen wir Frauen das ja so, und anscheinend gibt es ja die Frauen, die sich nach einem dominanten Mann sehnen. In meinen Augen wir da Selbstbewusst und eigenverantwortlich und respektvoll mit dominant und einschüchternd verwechselt. Nein, ich bin mir mehr wert, als eine Frau zu sein , die sich nichts sehnlichster wünscht als einen Mann, der ihr zeigt, wo es lang geht, weil sie ja von Natur aus so doof ist und keine eigenen Entscheidungen treffen kann. Hie und da hört man dann auch noch Ratschläge, dass Männer nicht so viel mit Frauen zusammen sein sollten. Zuviel ” weibliche” Energie schadet. Wie traurig in meinen Augen und alles trägt nicht im mindesten dazu bei, dass Frau und Mann sich auf Augenhöhe begegnen. Aber auch das wir in meinen Augen von vielen Frauen einfach mitgetragen. Und vor allem wenn es spirituell ist, dann muss das ja richtig cool sein.

  5. Wow, ein ganz starker Artikel der den furchtbaren, neuen Zusammenhang von Rassismus und Feminismus endlich voll auf den Punkt bringt.
    Einziger Makel ist für mich dieser eine Satz, den ich nicht akzeptabel finde: <>
    Diese Generalisierung der “meisten Männer” ist nicht nötig: sie zeugt von Verbitterung und Zynismus und einem Negativbild, das uns allen nicht hilft, sondern uns Angst macht und Misstrauen sät. Hass ist stark, aber Liebe ist stärker!

  6. Auch wenn hier die deutschen Männer ein bisschen zu pauschal angegriffen werden (die Vorwürfe treffen wohl schon auf die Mehrheit zu, aber nicht auf alle), so muss ich den dargebrachten Argumenten ansonsten voll zustimmen.

  7. @vizero: Du stimmst den dargebrachten Argumenten also voll zu. Warum hat dann die Indexpage deiner Website den Titel “Die aufgetakelte Hure”?

  8. Anonymous

    Wenns nicht so traurig wäre, wäre es zum Lachen! Ich kann mich an früher (20 Jahre früher) erinnern, wo Männer bei Sexismusvorwurf beleidigt meinten: “Wenn es Dir (Euch) hier nicht passt, könnt ihr ja nach Afghanistan gehen! ”
    So ganz nach dem Motto: Jetzt haben wir Euch soooo viele Rechte gegeben und sind auch gar nicht mehr sooooo schlimm; WAS wollt ihr eigentlich noch? Diesbezüglich hat sich leider bei uns immer noch nichts geändert; es ist dank Finanzkrise eher wieder schlimmer geworden! (Der Balken im eigenen Auge, etc. etc.)

  9. was sollen diese beleidigten kommentare von wegen “nicht alle männer sind so, das ist zu pauschal und gemein!!!!”

    geht doch auf twitter und heult den hashtag #notallmen voll. da sieht man, wo die prioritäten liegen, bloß nicht anecken, bloß nicht die fragilen gefühlchen der männlichen mimöschen anknacksen. neein mein nigel ist nicht soo, der ist ein engel! nur die anderen männer sind die bösen! genau darum geht’s in dem artikel doch…. fasst euch mal an die eigene nase auch die frauen, eure väter, söhne, brüder und freunde sind keine heiligen und genau so komplizit in unserer unterdrückung, die sehen uns genau so nicht als gleichwertige menschen an

    genug rumgemotzt, guter artikel 🙂

  10. „Nun seht ihr mal, wie gut ihr es eigentlich mit uns habt“ fast den gleichen Wortlaut höre ich auch immer wieder von meinem Freund. Er hat das auch drauf, seinen Frauenhass intellektuell zu verbergen. Er bekommt dafür dann halt verbal eins in die Fresse. Richtig offensichtlich wird sein Frauenhass den sog. “Tussen” gegenüber. Meine ganze Familie ist auch geprägt von Frauenunterdrückung. Und mich stört es auch dass wir uns so gegen den Islam auflehnen und dabei das Christentum so ausser Acht lassen. Das geht garnicht.
    Naja, es gibt dem Artikel nichts mehr hinzu zu fügen. Ausser dass ich mir mittlerweile manchmal die Frage stelle: zu solch einer Situation gehören immer zwei. (historisch sind wir es gewöhnt unterdrückt zu werden) Warum lassen wir uns das alles gefallen? Lernen wir gut zu argumentieren, damit wir erstens den intellektuell verbrämten Frauenhass sofort erkennen und adäquat reagieren können mit einem verbalen Schlag.

    Die Frauenunion der CSU in Bayern bringt es fertig in Köln an besagten Orten Duschdas für Frauen zu verteilen.
    Gehts noch? Selbst Frauen wissen z.T. ja garnicht mehr für was sie “kämpfen” sollen.
    Ich führe meinen häuslichen Kampf um mehr mitbeteiligung meines Freundes beim Haushalt. Echt krass. Dagegen ist Kindererziehung ein Klacks.

    Ansonsten mache ich mir nix mehr draus mich zu wehren. Lieber einmal zu viel zurück geschlagen als einmal zu wenig. Letztens in der Stadt lief ein alter Opa an mir vorbei und Pfiff mich und meine Freundin an. Der hatte dann meinen Ellenbogen in der Seite. (Meine Mutter kommentierte meine Erzählung damit, dass sie garnicht weiß woher ich meine Kiebigkeit hätte. Ob das wohl aus einem früheren Leben kommt? Nur verrückte um mich rum)
    Ich hab genug Frauenhass am eigenen Körper erlebt (sexueller Missbrauch und Belästigungen) dass es mir reicht. Ich hab darauf keine Lust mehr. Und ich hab die Erfahrung gemacht, dass Männer eher schockiert sind, wenn sie von einer Frau völlig unerwartet angeschrien werden, oder die den Ellenbogen ausfährt. In der Türkei hab ich nen Mann vor seinen Kollegen beschimpft. Wir wurden danach nicht mehr belästigt.
    Vielleicht gibt es ja auch einen besseren Umgang mit solchen Situtionen. Ich nehme gerne Tipps entgegen. Aber ich denke, wenn die eingekreisten Frauen einfach mal laut losschreien würden und sich präsentieren wie Furien, dann nimmt ein Großteil der Männer Reißaus. Wehrt euch doch endlich. Wir können doch nicht darauf warten, dass Frauenhasser uns besser behandeln.

  11. Liebe Andrea,
    ich habe diese Erfahrungen auch gemacht. Ich bin im Waldorfbereich aufgewachsen und habe da auch alles mögliche skurrille hinsichtlich der Frauenrolle erlebt. Und dann hab ich mich selbst auch viel mit solcher Literatur auseinander gesetzt in der Frauen geraten wird sich eben führen zu lassen, die “empfangende” zu sein. Egal wo man sich im richtigen Leben umguckt, es gibt so viele Frauen sie so viel aktiver und initiativer sind als Männer (die auch alles organisieren, wie passt das mit >keine Entscheidung treffen können< zusammen?). Ich will damit keine neuen Klischees säen. Ich wundere mich einfach nur, wie man ständig versucht Frauen in dieses "empfangende" hinein zu pressen, während das etwas ist wofür sich super viele Frauen verbiegen müssen und eben nicht so sein können wie sie wollen.
    Gerade beobachte ich meine Nichte beim aufwachsen. Ein sehr "rustikales" Mädchen. Die lässt sich nichts gefallen und ist mitunter echt aggressiv wenn ihr was nicht passt. Wie viele Mädchen waren schon so und ihnen wurde das aberzogen, weil es eben nicht in unsere Rolleklischees passt?! Wie viel besser könnten Frauen in dieser Gesellschaft bestehen, wenn ihnen ihr durchsetzungsvermögen nicht aberzogen worden wäre?

  12. Wieso bleibt er dein Freund?

    Bezogen auf: “„Nun seht ihr mal, wie gut ihr es eigentlich mit uns habt“ fast den gleichen Wortlaut höre ich auch immer wieder von meinem Freund. Er hat das auch drauf, seinen Frauenhass intellektuell zu verbergen. Er bekommt dafür dann halt verbal eins in die Fresse.”

  13. Es war klar dass diese Frage kommt. Muss ich mich jetzt dafür rechtfertigen? Weil ich reflektiere? Soll ich beschreiben wie mein Vater ist? Oder sein Vater? Oder meine Großväter? Soll ich sagen, dass ich ganz anderes gewöhnt bin und kenne? Ich glaube viele Frauen sehen den Frauenhass der Männer in ihrem Umfeld nicht. Und wenn man dann offen drüber redet bekommt man gleich solche Fragen gestellt. Das ist typisch. Und genau deshalb lassen doch die wenigsten Frauen so tief blicken. Vielleicht tun wir uns gegenseitig auch silencen?!
    Wenn ich in meine Familie blicke kann ich nur sagen, ja die Männer heute sind Frauenfreundlicher. Das heißt aber nicht, dass ich die Zustände heut gut finde. Wir sind noch weit davon entfernt dass Frauen Gleichwertig sind. Ich meine es ist besser geworden. Das heißt aber doch nicht, dass es jetzt gut ist. Das wir uns nicht mehr weiter entwickeln müssen. Männer werden uns die Wünsche nicht von den Augen ablesen. Also müssen wir das artikulieren.
    Als er das gesagt hat ging es gerade um die Berufstätigkeit von Frauen. Dazu kann man das auch sagen “was willst du eigentlich noch?” Vielleicht mehr als es aktuell gibt?! Das was wir jetzt erreicht haben ist erst ein Anfang?! Viele Männer sind da unreflektiert, weil sie einfach nichts über die Gesetze wissen. Soll ich mich deswegen trennen? Da hilft nur reden. Und Argumentieren. Das hat auch schon gute Wirkung gezeigt. Man muss nicht immer gleich die Flinte ins Korn werfen. (Und das sagt eine die es bisher immer sehr schnell getan hat, einfach weil es vorher nicht gefruchtet hat ;-))

    Ich sehe, dass es nur sehr wenige Männer ohne Frauenhass gibt. Vielleicht kenne ich die falschen. Und selbst die, die ein Jahr in recht intensiver Freundschaft scheinbar anders waren präsentierten nach zwei Jahren auch Frauenfeindlichkeiten und super alte Rollenklischees.
    Die meisten Männer verstehen auch einfach unser Problem nicht. Weil sie sich einfach mit gewissen Dingen nicht auseinander setzen. Wie viele Männer werden schon belästigt? (Zudem gehen Männer mit ähnlichen Situationen anders um. Weil sie weniger sexuell-traumatische Vorerfahrungen haben. Ich hatte mal nen Mitbewohner, der fragte uns auf ner Party “Ey Torte, willste ne Füllung?” Er fands mega witzig. Wenn er das von nem anderen Kerl gefragt worden wäre, hätte ihn das sicherlich nicht so angewidert wie uns)
    Die haben keinen Plan, dass das Leben als Frau halt etwas anders abläuft. Da ist für uns einfach vie Aufklärungsarbeit notwendig. Oder seht ihr in Männern Menschen die nicht dazu lernen können und denen der Frauenhass angeboren ist? Ich will hier jetzt keine Männerverteidigerin werden.
    Aber solange Frauen für Frauen nur Duschdas verteilen kann das nix werden!

  14. Aja, das sehe ich auch so. Ich würde meine Beziehung auch als beidseitig sehr liebevoll bezeichnen. Häusliche Gewalt erfahre ich keine. von solchen Männern halte ich mich fern. Ja, häufig sind Frauen mit Verantwortlich dafür, dass sie Opfer bleiben.
    Das ist etwas recht typisches für Frauen, zu denken “er ändert sich schon”. Und wenn er es nicht getan hat, dann sind sie enttäuscht. Ehrlich gesagt denke ich das auch manchmal. Dann muss ich mich wieder dran erinnern dass das eben nicht so ist. Frau muss halt auch ab und an mal Bilanz ziehen.
    Was die Beziehungsabhängigkeit betrifft, begründet diese sich wohl in einem Defizit. Ich musste mir früher immer anhören, dass ich nie einen Mann “abbekomme”, weil ich zu selbstständig bin. Darauf steht kein Mann. Eine Frau die Glühbirnen reindrehen kann und auch noch mit ner Bohrmaschine umgehen kann ist nicht ganz geheuer. Die braucht ja keinen Mann. Schon seltsam, was Männer so denken. Und ich dachte mir immer “doch ich brauche einen, der mir beim putzen hilft” 😉
    Also ich glaube nicht dass ich Beziehungsabhängig bin. Ich gehöre nicht zur Sorte “auf Teufel komm raus”. Ich gehöre zur Sorte “wenns nicht läuft, dann tschüss!”. Ich hab lange genug alleine, als single gelebt. Ich habe auch gelernt das zu geniessen. Vielleicht muss ich ja mal ne Beziehung ausprobieren um dann zu wissen was das bedeutet 😉 Um zu wissen was man nicht mehr braucht? 😉 Ich sehe das jetzt nicht so verbissen. Mir gehts gut.
    Egal wie dem auch sei. Irgendwie fehlt es noch an Frauensolidarität. Oder bewege ich mich in den falschen Kreisen? Wir müssten uns ganz anders “formieren”. Ein Netzwerk bilden, in dem wir uns gegenseitig helfen. Gibt es nicht irgendwelche Frauenkreise, in denen man auf die Unterstützung anderer zählen kann und selbst auch andere unterstützt? Dann könnte sich vielleicht auch die Abhängigkeit von Männern noch weiter reduzieren.
    Aber da kommt ja dann wieder das Problem rein, dass Frauen sich gegenseitig kritisch beäugen. Welche macht es besser etc. Wir haben auch echt massiv noch vor unserer eigenen Haustüre zu kehren.

  15. Hallo Elli!

    Ich nehme mal an dein letzter Kommentar bezieht sich auf meinen Kommentar der nicht Veröffentlicht ist. (Wie geht das?)
    Nun das liest sich ganz anders, mit beidseitiger Liebe.
    Zum Thema Solidarität gehört meiner Meinung nach Kritik auch dazu. Ich stelle mir dabei zwei Freundinnen vor, wobei die Eine seelenruhig schweigend dabei zu schaut, wie die Andere in eine furchtbare Beziehung rennt. Ich finde, das fehlt unter diese Art von Ehrlichkeit fehlt unter Frauen. Aber wenn ich Frauen auch als starke Menschen wahrnehme, kann ich sie nicht wie Kleinkinder behandeln, sondern wie einen ebenbürtigen Menschen. So sieht dann auch meine Kommunikation aus. Ich selbst hatte aufgrund eines andern Themas, also nicht Feminismus, über 15 Jahre lang Stockholm-Syndrom. Natürlich hilft dabei nicht eine Frage um rauszukommen, aber ich hatte eine Situation als Tropfen im Faß, dabei ist mein Syndrom gebrochen. Eine Grundvoraussetzung um überhaubt mal kein Opfer zu bleiben…neben Anderem. Ich weiß schon, was über man über Manipulation bzw. Gehirnwäsche alles Menschen antun, und wie blind man leben kann. Schweigen hilft niemandem. Ich denke da immer an Kästner:…und streut euch Zucker über die Schmerzen, und denkt unter Zucker verschwänden sie[…] und ihr habt immer noch nicht gelernt gescheit und trotzdem tapfer zu sein…
    Es gibt tatsächlich ein bestimmten Mangel an Solidarität, das mir vor Jahren mal aufgefallen ist. Vielleicht gibt es denn ja, aber mir ist er nicht begegnet. Das ist Mitgefühl bei “Frauenthemas”. Ich erinnere mich an eine Apothekerin, die so kalt auf Pms reagiert, wie sie im Grunde mit sich selbst damit umgeht. Sie schmeißt sich Schmerzmittel rein und funktioniert dann, wie an anderen Tagen auch. Ich hatte zu dieser Zeit allerdings auch eine Therapeutin, die ziemlich schockiert auf meinen mir nicht bewussten Selbsthass bei Pms (ich kann da nicht funktionieren und meine Leistungsfähigkeit sinkt enorm, auch ohne schmerzen) regiert hat und mir sagte ich haben keinen Respekt davor. Das hat mich wachgerüttelt. Mir ist es klargeworden, dass das stimmt. Es ist eine Sache, wenn einige Männer es verspotten, es lauter Herrenwitze darüber gibt, die Wirtschaft sich in keinster Weise auf Frauen einstellt, aber viel schlimmer ist es, wenn man sich selbst verachtet. Das wirkt tiefer. Naja und ob da Frauen im Haushalt “frei” kriegen oder sich frei nehmen, dass bezweifle ich.
    Und da denke ich hat der Feminismus noch gar nicht angesetzt. Direkt bei der Frau. Nun dein Beispiel zeigt es “Eine Frau die Glühbirnen reindrehen kann”. Also es gibt bei dieser Tätigkeit wirklich keine männlichen Eigenschaften, die man dazu braucht. Genaus wenig braucht man explizit weibliche Eigenschaften um ein Klo zu putzen. Es gibt ein Haufen von diesen strunzdummen unlogischen Manipulationen, die in der Regel zu Lasten der Frauen.
    Also von Frauenkreisen weiß ich nichts, fände es aber echt schön. Das würde besonders bei der emotionalen Abhängikeit helfen können. Gerade heute habe ich ein Kommentar gelesen, da schrieb eine Frau “ich bin als Frau allgemein nicht so leistungsfähig wie Männer”
    Die Realität: Studien besagen das weltweit (!) Frauen, die Berufstätig sind trotzdem überwiegend die Hausarbeit machen. Nebenbei.
    Also nur eine Person hat bei dieser Aussage nachgehackt und das gleich mit einer provisorischen Entschuldigung, dass sie überhaupt fragt und es nicht böse meint. Mein Güte ist das Solidarität? Solche absurden Aussagen im Raum stehen zu lassen?! Ganz nebenbei, das es wirklich allgemein formuliert war, also dass es allgemein für Frauen gilt.
    Abgesehen davon, lese ich immer alles als Mensch. Ich empfinde mich immer als Mensch mit weiblichem Geschlecht. Frau sein ist immer an zweiter Stelle.

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