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Digitales Verderben – was macht Pornokonsum mit Kindern und Jugendlichen?

Buchcover: Digitales Verderben

Anne und Christoph Wörle: Digitales Verderben - Wie Pornografie uns und unsere Kinder verändert, mvgVerlag, 2014

Laut Umfragen haben fast die Hälfte aller 11-13jährigen in Deutschland bereits Pornos gesehen,  50 Prozent der 16-17jährigen männlichen Befragten konsumierten 2010 täglich Pornos. Was macht Pornokonsum mit Kindern und Jugendlichen? Dieser Frage sind die beiden Journalisten Anne Sophie und Christoph Wöhrle in “Digitales Verderben – wie Pornografie uns und unsere Kinder verändert” nachgegangen. Die freie Verfügbarkeit von Pornografie und ihr Einfluss auf Heranwachsende ist das Thema vieler Untersuchungen und Publikationen. Während einige darauf hinweisen, dass Medien unsere Bilder und Wermaßstäbe prägen und gar von einer “sexuellen Verwahrlosung” (Buchtitel von Michael Schetsche und Renate-Berenike Schmidt aus 2010), finden andere Pornokonsum bei Kindern und Jugendlichen vollkommen ok und sehen darin ein Zeugnis sexueller Freiheit.

Das Internet hat das Medienverhalten von jungen Menschen grundlegend verändert. Durch Chats und Google, durch Smartphones und soziale Netzwerke findet heute ein Großteil der Kommunikation und der Informationssuche im Internet statt. Auch große Datenmengen können schnell und mobil verschickt werden.

Wer heute jung ist, bewegt sich im Netz. Das Internet ist wie ein Kompass, es zeigt in alle Himmelsrichtungen, filtert aber nicht, ann der Zeiger auf eine sichere Straße führt und wann auf einen Irrweg,

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