Schlagwort: Corona

Störenfriedas Podcast #2 – Wildes Allerlei

Graffiti Feminismus

Image by Marc Pascual from Pixabay

Wir haben ein zweites Mal zusammen gesessen und über wildes feministisches Allerlei debattiert.

Falls ihr etwas skippen möchtet, werft einen Blick in die (anklickbaren) Sprungmarken unten.

Wir freuen uns über eure Rückmeldungen, Kritik und Anregungen für zukünftige Podcasts. Die könnt ihr uns unten in die Kommentare schreiben oder via Facebook und Twitter oder Instagram übermitteln.

Unsere abschließenden Fragen an euch sind:

Was hat Feminismus für euch im Leben verändert?
Lassen sich Künstler und Kunst trennen?
Welche Rubriken/Themen hättet ihr gerne mal in einen Podcast verpackt?

Und nun: gute Unterhaltung!

P.S.: Bei der dritten Folge bekommen wir das dann auch mit dem Sound in den Griff, fest versprochen!

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Die Podcast-Premiere der Störenfriedas

Las Tesis Grafik

DenLesDen, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ergänzend zum Blog: Der erste radikalfeministische Podcast in Deutschland. Wir haben eineinhalb Stunden über aktuelle Themen gequatscht. Wir wünschen euch gute Unterhaltung und hoffen, euch gefällt unsere Premiere. (Wir bitten im Vorfeld um Entschuldigung für die zeitweisen Tonaussetzer, an dem optimalen Equipment arbeiten wir noch ;-)). Falls ihr etwas skippen möchtet, werft einen Blick in die Sprungmarken unten.

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Gleichberechtigung in Zeiten von Corona – warum Frauen die Krise härter trifft

Zwei Frauen mit den Händen in der Luft

Corona ist da und noch tun sich viele damit schwer, zu akzeptieren, dass auch nach der Pandemie unsere Welt eine andere sein wird. Viele Dinge werden sich dauerhaft ändern – von unserem Reiseverhalten bis zu unserer Arbeitswelt. Gerade letztere zeigt sich aber in den vergangenen beiden Tagen gewohnt misogyn, und anscheinend stört sich niemand daran.

Kinder zu Hause – Mütter auch

Schauen wir uns eine klassische Kleinfamilie mit zwei Kindern im Schul- oder Kita-Alter an. Seit gestern sind die Schulen dicht, Eltern müssen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, die Großeltern können auch nicht helfen.

In den meisten Familien arbeitet die Frau weniger als der Mann und verdient auch entsprechend weniger. Also ist die Entscheidung klar: Er geht weiter arbeiten, sie bleibt zu Hause. Wenn man den Politikern auf den Mund schaut, dann hört man, dass Kinderbetreuung zwar Vorrang hat und man, sofern man die Kleinen wirklicht nicht einfach sich selbst überlassen kann, um seine kapitalistische Pflicht auch in Zeiten von Corona zu erfüllen, zu Hause bleiben kann, ohne Kündigung befürchten zu müssen. Na, das ist doch super, oder? Wie schön, dass wir in einem Rechtsstaat leben. Was die Lohnfortzahlung angeht, hofft man “auf großzügige und solidarische Regelungen der Unternehmer”. What?

Die aufmerksame Zeitungsleserin kratzt sich grübelnd am Kopf. Wann genau haben sich deutsche Unternehmer je “solidarisch und großzügig” verhalten? Unternehmen sind nur einem einzigen Ziel verpflichtet: Ihrem Profit. Und der ist in noch nicht abschätzbarer Weise in Gefahr.

Die Unternehmen können bislang noch nicht ermessen, wie sehr sie die Auswirkungen der Corona-Krise trifft. Bevor sie also “großzügig” beim Gehalt einer Sekretärin oder Sachbearbeiterin sind, die bei den Kiddies zu Hause bleibt, sorgen sie in allererster Linie für sich selbst, bzw. ihr Management und/oder ihre Aktionäre. Und, oh Wunder, gerade bei ersteren gibt es ein klares Männerübergewicht.

Während also die Herren zur Rettung der Welt und Profite eilen, sitzen Frauen zu Hause und bibbern darum, ihr oft schon ohnehin mageres Gehalt auch dann noch zu bekommen, wenn sie auf ihre Kinder aufpasst und möglichst nicht stattdessen die Kündigung.

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