Schlagwort: lea ackermann

Make love, not slavery!

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„Make love, not slavery“ ist ein Projekt von Solwodi Augsburg, das auf Facebook mit einer eigenen Informationsseite vertreten ist. Geführt wird dieses Projekt von Mitarbeiterinnen Solwodi Augsburgs sowie ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. „Make love, not slavery“ entstand nach jahrelangen Erfahrungen mit erschreckenden Schicksalen Betroffener und dem Wunsch zu helfen.

Mombasa 1985: Als promovierte Pädagogin soll Sr. Dr. Lea Ackermann Lehrerinnen ausbilden. In der Stadt angekommen, fallen ihr im Straßenbild die vielen Barmädchen und Frauen auf dem Straßenstrich auf. Sie sucht das Gespräch mit ihnen.

Die Empörung über das, was sie hört, gibt ihrem Leben eine neue Richtung. Offiziell ist Prostitution in Kenia verboten, dennoch wirbt das Land um Sexkäufer. Vor allem um Männer, die sich sexuellen Zugang zu exotischen Frauen kaufen wollen. Bei Kontrollen sind die Frauen der Polizeiwillkür ausgesetzt. Sie werden oft tagelang eingesperrt, müssen sich frei kaufen, werden beleidigt, vergewaltigt…. Alternativlos müssen sie auch danach wieder ihren Körper verkaufen, um ihre Familien ernähren zu können.

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Solidarität mit Frauen: SOLWODI

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Seit fast 30 Jahren engagiert sich Schwester Lea Ackermann weltweit für Frauen in Not. Sie hat die Menschenrechtsorganisation SOLWODI (Solidarity with Women in Distress) aufgrund ihrer Erfahrungen mit Armutsprostitution in Kenia gegründet. Schon früh war für sie klar, dass Prostitution kein hinnehmbares Übel ist. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland setzte sie sich für ausländische Frauen in Deutschland ein. SOLWODI arbeitet unabhängig und überkonfessionell für die Rechte von Migrantinnen, die in Deutschland in Not geraten sind, seien es Opfer von Menschenhandel, Ausbeutung, Gewalt oder Zwangsheirat.

Sr. Lea Ackermann (2012)

Lea Ackermann by Superbass (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons


Seit 1987 hat SOLWODI 15 Beratungsstellen in Deutschland eröffnet, seit zwei Jahren auch in Rumänien und Österreich. Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören psychosoziale Betreuung, Vermittlung juristischer Hilfe, Unterbringung und Betreuung in Schutzwohnungen, Integrationshilfen und ggf. auch Rückkehrberatung. In diesem Jahr wurde Schwester Lea Ackermann für ihre Arbeit mit SOLWODI der Augsburger Friedenspreis verliehen. Noch vor EMMA initiierte SOLWODI einen Appell zur Bekämpfung der Prostitution.

Das Projekt “Make Love not Slavery” wurde von SOLWODI Augsburg initiiert und informiert über Prostitution und die Erfahrungen der Betroffenen.

Hier geht es zur Facebook-Seite von SOLWODI