Unsere Buch- und Filmtipps im November

Bookshelf, Bücherregal

By Stewart Butterfield (flickr) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Buchtipps

“Die Uhr, die nicht tickt” ist eine Streitschrift von Sarah Diehl. Sie interviewte Frauen, die freiwillig kinderlos geblieben sind und schreibt damit ein Plädoyer für die Trennung von weiblicher Identität und Mutterschaft. Ein wichtiges Buch!

Im Englischen neu erschienen:

Islamic Feminism in Kuwait: The Politics and Paradoxes” von Alessandra L. Gonzales berichtet von der noch jungen Feminismus-Bewegung in einem islamischen Land.

The Anatomy of Freedom: Feminism in Four Dimensions” und “The Words of a Woman” von Robin Morgan erscheinen in der 2., erweiterten Auflage. “The Anatomy of Freedom” ist eines der wichtigsten feministischen Bücher der Gegenwart, “The Words of a Woman” ist eine Sammlung biografischer Essays von Robin Morgan.

Girls will be Girls” von Emer O’ Toole beschreibt auf unterhaltsame Weise die Suche nach weiblicher Identität und was Mode- und Make-Up-Industrie daraus machen.

Filmstarts im November

Im Labyrinth des Schweigens” spielt im Deutschland von 1958. Ein junger Staatsanwalt erhält von einem Freund den Hinweis, dass ein früherer Lehrer ein Wärter in Auschwitz war. Er beginnt zu recherchieren und stößt auf eine Mauer des Schweigens. Im Wiederaufbau ist kein Platz für die Vergangenheit. Ein Film über das dunkelste Kapitel der Menschheitsgeschichte, seine Verdrängung und die “ganz normalen Männer”, die es verübten.

Auf das Leben” folgt der Geschichte der 84jährigen Ruth (Hannelore Elsner), früher eine Cabaret-Singerin, überlebte als Kind die Nazi-Zeit, heute steht sie vor der Zwangsräumung. Sie begegnet dem 29jährigen Thomas, der schwer krank ist. Als sie in eine geschlossene Anstalt eingewiesen wird, entdecken beide zusammen noch einmal das Leben.

Bocksprünge” dreht sich um vier Schwestern, Sex, Beziehungen und die Verwirrung, wenn man irgendwie nicht mehr jung und doch noch nicht alt ist.

Den Himmel gibt’s echt” ist die Verfilmung des Bestsellers “Heaven is for real” und erzählt die Geschichte eines kleinen Jungens, der während einer Nahtoderfahrung einen Blick in den Himmel wirft und dort Verstorbenen begegnet. Zunächst will ihm niemand glauben, doch dann begreift sein Vater, dass es sich um ein Wunder halt. Ein anrührender Film.

In “The Name of the Son” geht es um eine katholische Ehefrau und Mutter, die ihren Glauben verliert, als ein junger Priester für eine Weile bei ihr einzieht. Ihre Wut auf den Ehemann und die Kirche explodieren in einem blutigen Rachefeldzug.

Bevor der Winter kommt” beschreibt die Geschichte einer Ehe, die seit Jahren vor sich hinläuft. Ein Strauß Rosen wirft auf einmal alles durcheinander. Wie sehr liebt man sich nach all den Jahren noch? Und ist es überhaupt Liebe? Oder Gewohnheit?

My old lady” ist eine Komödie mit der wundervollen Maggie Smith. Ein Amerikaner kauft ihre Wohnung in Paris, was er jedoch nicht weiß, ist, dass er die Wohnung erst erhält, wenn ihre 90jährige Bewohnerin stirbt.

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