Unsere Frage der Woche: Ist Verhütung Frauensache?

Wir bei den Störenfriedas haben uns in den vergangenen Wochen viele Gedanken zur weiblichen Verhütung gemacht. Dabei zeigte sich für uns, dass das Verhältnis zur Anti-Baby-Pille keineswegs so unkompliziert ist, wie es oft dargestellt wird. Viele Frauen berichten von Depressionen, Gewichtszunahme, einem fremden Körpergefühl. Dennoch ist die Pille scheinbar das unkompliziertes Mittel zur Verhütung einer Schwangerschaft – doch Organisation, Kosten und gesundheitliche Risiken liegen allein bei den Frauen.
Für Männer gibt es bislang nur das Kondom. Eine Pille für den Mann wäre prinzipiell möglich, aber die Entwicklung wird nicht in Angriff genommen, weil niemand daran glaubt, dass Männer sie auch Ende anwenden werden.
Kondome sind natürlich auch die einzige Möglichkeit, um sexuell übertragbare Krankheiten zu verhindern.
Doch bei den Verhütungsmethoden gegen eine Schwangerschaft fällt alles auf die Frauen.
Für sie gibt es nur Verhütungsmaßnahmen, die in ihren Hormonspiegel eingreifen – mit entsprechenden Risiken und körperlichen Auswirkungen – oder die Spirale – ein Fremdkörper in der Gebärmutter. Ist Verhütung wirklich Frauensache – weil Frauen schwanger werden können?

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