Von guten und schlechten Verbündeten: Männer und der Feminismus

Male feminists in Brazil

By camilagarcia [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons (modified)

Emma Watsons Rede hat für viel Wirbel gesorgt. Intensiv diskutiert wurde vor allem ein Satz von ihr, der sich an Männer richtete:

Gender equality is your issue, too,

sagte sie und stellte ihre Kampagne #HeforShe vor, in der Männer herausgehoben werden, die sich für den Feminismus einsetzen. Prinzipiell hat sie damit Recht. Geschlechtergerechtigkeit betrifft uns alle. Nur stehen wir Frauen dabei in der schlechteren Position. Das Problem des gegenwärtigen Frauenhasses und der patriarchalen Machtverhältnisse ist komplex. Wer heute einen durchschnittlich akademisch gebildeten Mann fragt,  was er von Geschlechtergerechtigkeit hält, wird zur Antwort bekommen, dass er das ganz super findet und sich die Hausarbeit mit seiner Freundin aufteilt. Sie nie zu sexuellen Aktivitäten zwingt, die sie nicht will. Dann wird er die Brust ein wenig rausstrecken und erwarten, dass wir etwas in der Art sagen wie: “Oh, das ist aber vorbildlich” – oder “Da bist du aber eine echte Ausnahme”.  Vielleicht wird er sich nicht als Feminist bezeichnen, aber sicher als Unterstützer von feministischen Anliegen. Man stelle sich vor, man trifft jemanden morgens im Bäcker und er deutet raus auf die Straße, wo ein Hund angebunden ist und sagt: “Schau mal, ich habe den nicht überfahren” und wir brächen darüber in Jubelrufe aus. Im Zusammenhang mit Feminismus gilt aber eigentlich selbstverständliches Verhalten für jeden, der mal drüber nachdenkt, sofort als Beweis von dessen außergewöhnlichen Charaktereigenschaften.

Kurz gesagt: Wir applaudieren Männern, wenn sie sich gerade mal wie Menschen verhalten und uns den doch angeblich ohnehin schon nicht mehr strittigen Teil unseres Kuchens zugestehen – ein eindeutiger Hinweis darauf, dass mit der Geschlechtergerechtigkeit weit mehr im Argen ist, als gerne zugegeben werden möchte – von wegen Postfeminismus und so. Wenn schon hervorgehoben werden muss, dass dieses oder jenes nicht getan wird, dann zeigt das: Es besteht offensichtlich eine Norm darin, es zu tun. Es überhaupt zur Sprache zu bringen, bedeutet, dass es offenbar eine regelrechte, noch immer andauernde Denkleistung erfordert, es zu unterlassen. Niemand, der nicht rassistisch denkt, läuft permanent herum und sagt: “Ich diskriminiere keine Ausländer” und bekommt dafür noch eine Titelstory.


Gleiches gilt, wenn es um Prostitution geht. Gleich mehrere Gruppen von Männern, allen voran Zero Macho und zahlreiche Promis, haben sich medienwirksam in Szene gebracht, indem sie erklärt haben, keine Frauen zu kaufen. Alle sprangen drauf an, es gab Titelgeschichten auch in feministischen Zeitungen und Beifall von allen Seiten. Wie mächtig muss das Patriarchat sein, wenn wir es bemerkenswert finden, dass Männer sich entscheiden, sich ihre Befriedigung doch lieber nicht am lebenden Objekt gegen ein paar armselige Kröten zu kaufen und dabei für ihren Orgasmus ausblenden, dass Prostitution Gewalt, Unterdrückung, Ausbeutung und Rassismus bedeutet? Dass Männer echt auf Konsens beim Sex setzen. Grandiose Leistung, Jungs.
Und das Problem geht weiter: Feminismus ist, sobald er von Männern betrieben wird, eine prima Geschichte, um sich in den Mittelpunkt zu stellen und Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen. Ich kenne nicht wenige Männer, die das sogar also ihre erklärte Aufreißertour betrachten, mit Frauen über Geschlechtergerechtigkeit zu sprechen, als sei das ihr persönlicher Kreuzzug, nur um sie dazu zu kriegen, mit ihnen zu schlafen – und sie danach selbstverständlich wie Dreck zu behandeln.

Es ist verständlich, dass angesichts von sexueller Gewalt und Alltagssexismus der Impuls entsteht, Männer dafür zu belobigen, wenn sie sich daran nicht beteiligen. Doch das ist das Problem mit Privilegien – man kann sie nicht einfach nicht nutzen. Wenn wir weiter wollen, dass frauenfeindliches Verhalten der Vergangenheit angehört, dann müssen wir damit aufhören, bei jeder Art von positivem Verhalten gegenüber Frauen uns gleich vor Begeisterung zu überschlagen – denn damit betonen wir den außergewöhnlichen Charakter dieser “Leistung”. Wenn wir wollen, dass es zur Norm wird, müssen wir es auch wie die Norm behandeln.

Es ist einfach, sich als Mann mit einem bloßen Lippenbekenntnis zum Feminismus zu bekennen und sich damit gut darzustellen. Schwieriger wird es schon, wenn es darum geht, an den realen Machtverhältnissen etwas zu ändern. Es wird sich in der gesamten deutschen Politikerlandschaft niemand finden, der Geschlechtergerechtigkeit nicht irgendwie wichtig findet und dazu nicht schon mal was Schlaues, überaus Verständnisvolles geäußert hat. Wenn es aber dann darum geht, Frauenquoten einzuführen, für gerechte Bezahlung zu sorgen, Prostitution abzuschaffen, Vergewaltiger zur Rechenschaft zu ziehen oder ein Recht auf Abtreibung zu installieren, lichten sich die Reihen. Noch offensichtlicher wird es im realen, persönlichen Umgang. Da finden sich die alten Strukturen so lebendig wie eh und je: Männer halten sich aus Haushalt und Familie weitgehend raus, klopfen gern mal ein paar sexistische Sprüche – ist doch nur Spaß, damit muss man als moderne Frau schon umgehen können –  und behalten sich ihr angeborenes Recht vor, sich über das Aussehen jeder Frau zu äußern, die das Pech hat, ihre Wege zu kreuzen. Feminist ist man, wenn man ihr dann nicht noch hinterherpfeift und das “geile Titten” so leise flüstert, dass es zwar der Bro, aber nicht mehr die Frau selbst hören kann.

Angeblich reden Frauen ja so viel – doch die Gesprächsthemen werden in Beziehungen noch immer von Männer bestimmt; in allen politischen Parteien, in allen Medienanstalten und in der Öffentlichkeit den größten Redeanteile und die höchste Deutungsmacht. Pünktlich zur Buchmesse berichten Autorinnen über die Männerinstitution Buchbetrieb. Sogar bei expliziten Frauenthemen: Island befand es jüngst sogar für notwendig, eine Konferenz ausschließlich für männliche Teilnehmer zum Thema Frauen anzusetzen.

Das ist das Problem: Patriarchat ist ein Konstrukt aus zahlreichen Privilegien, von denen ALLE Männer profitieren, ob sie sie nun gezielt fördern oder nicht. Auch die, die sich für Feminismus einsetzen. Wie sehr selbst kritische Feministinnen diesem Denken verhaftet sind, zeigt sich daran, dass sie bereit sind, in Beifallsbekundungen auszubrechen, sobald sich ein Mann gnädigerweise ihrem Anliegen annimmt. Prostitution zum Beispiel. Oder Sexismus. Diese Privilegien wirken auch dann fort und entfalten eine besonders destruktive Wirkung, wenn sich Männer im feministischen Raum bewegen. Sie legen ihre Privilegien nicht ab, sie werden ihnen sogar von den Frauen aufgrund von Sozialisation und Konditionierung nahe zu automatisch zugesprochen. Wir sind so sehr daran gewöhnt, Männer zu unterstützen, Männern zuzuhören, uns von Männern irgendwas erklären zu lassen, dass es einer bewussten Reflektion bedarf, um nicht sofort wieder in diese Schemata zu verfallen, wenn ein Mann am Horizont des Feminismus auftaucht. Die Reflektion ist auf beiden Seiten notwendig: Männer müssen, wenn sie echte Verbündete des Feminismus sein wollen, genau diese Privilegien für sich analysieren und von ihrer Ausnutzung absehen – und wir dürfen sie ihnen auf der anderen Seite nicht mehr zugestehen. Der Feminismus kämpft seit den 1960er Jahren darum, die männlich dominierte Sprache und Deutungsgewalt mit Kritik zu durchbrechen und hat für die feminismusinterne Kommunikation bestimmte Dinge festgelegt. Macht sollte in diesen Zusammenhänge keine Rolle spielen, vor allem nicht durch das Geschlecht festgelegte Macht. Das ist das Grundmotiv des Feminismus und genau mit dem Durchbrechen dieser Macht beschäftigen sich unzählige Frauengruppen bis heute. Wir alle sind Opfer unserer Sozialisation im Patriarchat, wir alle kennen jenen Moment, wenn wir aus Gewohnheit wieder in die alten Rollen zurückfallen. Das können wir nur in gemeinsamer Auseinandersetzung beenden. Gerade deswegen müssen Feministinnen im Umgang mit Männern diese Verhalten ablegen. Es ist gut, Männer als Verbündete in unseren Kampf einzubeziehen. Aber der Feminismus ist ein Raum für Frauen. Hier dürfen die Spielregeln des Patriarchats nicht gelten, sonst können wir gleich aufgeben. Wenn wir Feminismus konsequent betreiben wollen, müssen wir andere Spielregeln nicht nur erfinden, sondern auch durchsetzen, vor allen in den Räumen, die wir selbst gestalten.

Seit den 1960er Jahren gibt es auch die Debatte, ob Männer überhaupt Feministen sein können. Einige radikale Feministinnen lehnen das ab, weil Männer durch die ihnen zugestandenen Privilegien ja gerade jene sind, von denen die Unterdrückung ausgeht. Sie als Feministinen zu bezeichnen, würde bedeutet, den Wolf im Schafspelz zu tarnen. Tatsächlich gibt es viele Beispiele dafür, wie Männer den ihnen im Feminismus zugestandenen Raum missbrauchen. In den USA ist anlässlich des Betreibers von Equality for Women, einer Facebookseite, gerade eine heftige Diskussion über männliche Feministen ausgebrochen. Betreiber Charles Clymer wurde für den “Good Guy Award” von National Women’s Caucus nominiert, einer Graswurzelorganisation, die sich in vielfältigen Initiativen und Zusammenschlüssen für die Anliegen des Feminismus einsetzt. Charles Clymer wurde in der Vergangenheit durch abwertende und gewalttätige Äußerungen gegen seinen weiblichen Mitstreiterinnen auffällig. Auf Twitter läuft bereits das Hashtag #StopClymer.

Viele Männer, die sich für Feminismus engagieren, nennen sich “pro-feminists”. Es gibt bereits seit vielen Jahren eine Bewegung, die ähnlich wie in feministischen Kreisen üblich, Gruppen für conscious-raising machen und Anti-Gewalt-Training und Sexismus-Sensibilisierung für Jungen anbieten.

Das sind wichtige Schritte, um ein gesamtgesellschaftliches Umdenken zu erreichen. Das Problem daran: Die Beweggründe vieler Männer, sich auf einmal für den Feminismus einzusetzen, sind oft zweifelhaft oder werden argumentativ so verdreht, dass sie nicht mehr wirklich als positiv zu bewerten sind. Feminist zu werden, nur weil man eine Tochter hat, führt den Gedanken des Feminismus ad absurdum. Hier bricht sich der patriarchal-paternalistische Schutz der eigenen Nachkommenschaft Bahn, der seine Tochter vor Sexismus und sexueller Belästigung einer jüngeren Ausgabe von sich selbst beschützen will. Wenn wir eine Frau beschützen wollen, müssen alle Frauen beschützt werden.

Die Kampagne #HeforShe suggeriert, dass Frauen den Mann als Befreier und Unterstützer brauchen, um ihren Kampf zu fechten. Genau dieses Rollenklischee gilt es zu durchbrechen. Das Patriarchat ist kein gesichtsloses Monster. Es hat Gesichter, nämlich die von Verwandten, Freunden, Vorgesetzten und Politikern. Wir sollten die, die durch ihre Entscheidungen seine Überwindung verhindern, addressieren, und nicht darin zurückfallen, dass wir Frauen ja alleine nichts auf die Reihe bekommen und den strahlenden männlichen Helden in schimmernder Rüstung benötigen, der unserer Sache, die wir dann ja seit über 100 Jahren scheinbar erfolglos betreiben, endlich den nötigen Auftrieb verschafft – dank seiner oben dargestellten männlichen Privilegien. Wenn wir uns auf diese Weise Gehör verschaffen, spielen wir nach den Regeln des Patriarchats – und da kann der Feminismus nur verlieren, denn wir stärken damit eben jene Institution, gegen die wir ankämpfen. Dann wird halt ein bisschen Sexismus kritisiert, um sich als männlicher Gutmensch zu profilieren, Pornos aber als Ausdruck der eigenen Liberalität verstanden. Männer machen so aus Feminismus ein LifeStyle-Produkt, aus dem sie sich die besten und prestigeträchtigsten Anteile rauspicken. Anstatt sich mit Feminismus positiv zu profilieren, wäre es hilfreich, die Frauen zu stärken, die diesen Kampf bereits seit Jahrzehnten ausfechten und dafür naturgemäß weder Anerkennung noch Aufmerksamkeit erhalten.

Lästig ist auch die Argumentation, dass Männer ja auch unter der Geschlechterungleichheit und dem Sexismus leiden und es daher sozusagen auch in ihrem Interesse ist, das Patriarchat zu beenden. Die Leidensgeschichte von Männern unter dem Patriarchat herauszuheben, ist reichlich verfrüht. Solchen Gedanken können wir uns hingeben, wenn wir es überwunden haben. Sexistische Werbung und gendereindeutiges Spielzeug werden aktuell auch gerne von Männern kritisiert, die zum Beispiel für ihre Söhne das Recht erstreiten wollen, auch mal einen Rock oder eine Haarspange zu tragen.  Doing Gender als frühkindlicher Abenteuerspielplatz ist gerade schwer in bei allen Hipster-Eltern, allen voran den Vätern. Sobald es dann aber um die richtig patriarchalen Institutionen von Porno und Prostitution geht, ist ganz schnell Schluss – da werden schnell die Scheuklappen aufgesetzt. Frauen sind eben gerne Männerspielzeug und wenn sie es freiwillig machen, besteht doch gar kein Problem, oder? Immerhin hat der Feminismus doch schon längst gewonnen, wenn jetzt sogar Männer mitkämpfen. Das Gegenteil ist der Fall: Feministische Rhetoriken werden gezielt auseinandergenommen und in neue Bedeutungskontexte gesetzt, um aus der feministischen Kritik einen zahnlosen Tiger zu machen und so wird eine neue Beliebigkeit im Feminismus geschaffen, in der bald nicht mehr die Frauen festlegen für was oder wogegen es sich zu kämpfen lohnt, sondern die Männer. Guter Feminismus ist, wenn Männer sich eingebunden fühlen, schlechter Feminismus ist, wenn sie sich auf die Zehen getreten fühlen – ob die Ironie daran tatsächlich niemandem auffällt? Wenn sich Männer im Feminismus allzu wohlfühlen, während das Patriarchat ungebrochen herrscht, dann ist es wohl nicht mehr weit her mit dem Feminismus als Gesellschaftskritik. Viele Frauen fühlen sich zugleich bemüßigt, eine Art Wohlfühl- und Mitmach-Feminismus für Männer zu erschaffen und am Anfang von jedem Buch und jedem Vortrag zu erklären, dass sie Männer toll finden. Warum, erklären sie nicht. Vielleicht weil sie ihren G-Punkt nicht selbst massieren können, das würde mir einleuchten. Aber einfach mal per so Männer gut finden, nur weil sie Männer sind? Wozu soll das gut sein? Man steht ja morgens auch nicht auf und freut sich, dass es Wetter gibt. Kein gutes oder schlechtes Wetter, keine qualitative Unterteilung in Regen und Sonne, sondern einfach Wetter.

Es gehört zu den perfiden Strategien der Unterdrückung von Frauen, ihnen selbst die Schuld an ihrer Unterdrückung zuzuschieben. Frauen würden sich nicht genug anstrengen, sich selbst zum Opfer machen und so weiter. Das ist ein sexistisches Klischee, an das sich auch gleich der Vorwurf anschließt, Feministinnen seien Männerhasser und würden es daher Männern schwer machen, sich für ihr Anliegen zu engagieren.

Feminists did not hate men. In fact, they loved men. But just as my father had silenced my mother during their arguments to avoid hearing her gripes, men silenced feminists by belittling them in order to dodge hearing the truth about who we are,

schrieb der amerikanische Dokumentarfilmer Byron Hurt in “Why I am a Black Male Feminist”. Bill Patrick von xyonline.net spitzte es noch weiter zu in seinem Artikel “Feminists just need to be ‘nicer? Oh yeah – I call Bullshit!” Die männerhassende Feministin ist eine Erfindung des Antifeminismus der 1980er Jahre. Ihr nun wieder die Schuld dafür zu geben, dass der Feminismus nicht in Gang käme, ist polemisch und sachlich falsch. Der Feminismus kann sich nicht durchsetzen, weil er an jahrhundertalten, tausendfach zementierten Machtverhältnissen rüttelt, die sich bis in unsere allerintimsten Beziehungen finden. Deshalb wird er wechselweise relativiert, dämonisiert oder anders unschädlich gemacht. Patriarchat, das sind unsere Vorgesetzten, Kollegen, Freunde, Partner und Brüder. Es sind die Politiker, die Feuilletonisten, die Wirtschaftsbosse. Patriarchat ist Macht, eine Macht, die Männern von Geburt an zugestanden wird und die oft sogar noch über anderen Unterdrückungsmechanismen steht. Der rassistisch diskriminierte Mann kann sich immer noch über eine Frau erheben, wenn er sie sexistisch beschimpft oder ihr sexuelle Gewalt androht. Er steht im Machtranking höher als sie. Für viele Frauen bedeutet das eine gleich mehrfache Unterdrückung aufgrund von Geschlecht, Klasse und Herkunft. Am deutlichsten erkennbar wird diese triple oppression in der Prostitution – der vollständigen sexuellen Ausbeutung von Frauen und der Gewalt an Frauen unter kapitalistischen Vorzeichen. Um diese Art von Unterdrückung, die in unterschiedlichen Ausprägungen jede Frau betrifft, zu beenden, brauchen wir Verbündete, auch männliche Verbündete. Aber wir brauchen die richtigen – im richtigen Licht.

Change won’t be palatable and easy. It’ll take persistent effort to stop fetishizing the concerns of men in feminism, to stop congratulating them for meeting a bar we’ve set so low. It will be painful to acknowledge the proximity of violence, the presence of patriarchy in the bones of our brothers and in the faces of our friends. And it will hurt to recognize our own complicity, our endless excuses for the Good Guys, as such,

schrieb Dana Bolder jüngst auf feministing.com

 

 

 

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